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Ernst-Reuter-Initiative für Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen

Ernst Reuter Initiative für Dialog und Verständigung der Kulturen

Die Ernst-Reuter-Initiative (ERI) stärkt die deutsch-türkische Zusammenarbeit in Kunst und Kultur, Politik und Medien, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft. Sie wurde im September 2006 von den Außenministern Deutschlands und der Türkei ins Leben gerufen.

ERI will öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung für Ideen, Projekte und Programme schaffen, die den interkulturellen Dialog in besonderer Weise fördern und für diesen werben.

Die Initiative umfasst vielfältige Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur und Medien, Jugend und Young Professionals, Wissenschaft und Integration. Aus diesen Feldern stammen auch die prominenten Unterstützer der Initiative, die sich bereit erklärt haben, mit ihren Erfahrungen, ihrem Know-how und ihrer Funktion als Multiplikatoren die Ziele von ERI zu fördern.

Ernst Reuter © Landesarchiv Berlin Ernst Reuter (© Landesarchiv Berlin)

Erinnerung an die gemeinsame Geschichte

Benannt ist die Initiative nach dem Sozialdemokraten Ernst Reuter, der zur Zeit des Nationalsozialismus in der Türkei Zuflucht fand. Dort war er unter anderem als Berater im Wirtschaftsministerium tätig, bevor er nach Kriegsende nach Berlin zurückkehrte und dort 1947 zum ersten Regierenden Bürgermeister gewählt wurde.

Viele NS-Verfolgte, die in den 30er und 40er Jahren von der Türkei aufgenommen wurden, haben bis heute eine innige Beziehung zu ihrem Gastland bewahrt. So ist es ebenfalls ein Anliegen der Initiative, an die gemeinsame Geschichte beider Länder zu erinnern und aus dieser Perspektive ein produktives und vertrauensvolles Miteinander auch in Zukunft weiter zu stärken.

Mehr zu Ernst Reuter

Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich über die Ernst-Reuter-Initiative, über aktuelle Projekte in den verschiedenen Bereichen sowie über die Unterstützer der Initiative informieren.

Kennen Sie ein Projekt, das mit innovativen Ideen und erfolgreicher Umsetzung den deutsch-türkischen Kulturdialog bereichert? Oder sind Sie selbst in einem Projekt aktiv und möchten sich für eine Aufnahme in die Ernst-Reuter-Initiative bewerben? Dann schreiben Sie an 

eMail-Kontakt

Zusatzinformationen:

Eröffnung der "Türckischen Cammer"

Der türkische Außenminister Davutoğlu, der sächsische Ministerpräsident Tillich und Bundesaußenminister Westerwelle bei der Ausstellungseröffnung.

Am 6. März eröffneten Bundesaußenminister Westerwelle und sein türkischer Amtskollege Davutoğlu gemeinsam die "Türckische Cammer" im Dresdner Residenzschloss. Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass die große Sammlung osmanischer Exponate in ihrer Gesamtheit zu sehen ist.

Herzlich willkommen! - Hoş geldiniz!

Am 7. März 2010 hat die "Türckische Cammer" im Dresdner Residenzschloss ihre Pforten geöffnet.  Die Cammer ist eine der beeindruckendsten und größten Kunstausstellungen osmanischer Schätze - und die jüngste Neuaufnahme der Ernst-Reuter-Initiative. Über 600 wertvolle Einzelstücke werden auf rund 750 qm ausgestellt.

"Grosser Bruder, grosse Schwester"

Das neuste Projekt der Ernst-Reuter-Initiative "Agabey und Abla"

"Agabey und Abla" heißt zu deutsch "großer Bruder und große Schwester" - und bezeichnet das Mentorenprogramm des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart. Ziel des Programms ist es, die Bildungschancen türkischstämmiger Grund-und Hauptschüler aus der Region Stuttgart zu stärken. Dazu werden den Schülerinnen und Schülern "große Brüder und Schwestern" als Mentoren zur Seite gestellt.



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