12 Wissenswelten - Portraits ausländischer Wissenschaftler in Deutschland
Daiju Narita aus Japan untersucht die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels. Welche Schäden treten auf, wenn die Erde sich weiter erwärmt? Wie können sich reiche und arme Länder am besten auf Klimaschutzmaßnahmen verständigen? Solche Fragen untersucht er in einem interdisziplinären Netzwerk von Ökonomen und Naturwissenschaftlern.
Mehr lesen: Außenwissenschaftsinitiative 2009
In Krisengebieten auf mehreren Kontinenten lernte Professor Dennis Dijkzeul, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Menschen dort aus eigener Erfahrung zu kennen. Als Wissenschaftler vermittelt der Niederländer an der Ruhr-Universität Bochum die theoretischen und praktischen Grundlagen der humanitären Hilfe. Zusammen mit internationalen Kollegen begründet er von Bochum aus Humanitarian Studies in Europa – ein Fachgebiet mit viel Zukunftspotenzial.
Mehr lesen: „Die Bedeutung von Humanitarian Studies und Konfliktforschung wird weiter wachsen“
Anastassiya Semyonova aus Kasachstan beschäftigt sich wissenschaftlich mit der deutschen Sprache und den besten Methoden, Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten. Als Mitarbeiterin des Teilfachs Interkulturelle Germanistik gehören grenzüberschreitende Perspektiven und internationale Zusammenarbeit zu ihrem Forschungsalltag.
Mehr lesen: „Deutsch lässt sich gut lernen und gut vermitteln“
Die Molekularbiologin Dr. Damaris Odeny aus Kenia arbeitet am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln an der Entschlüsselung des genetischen Bauplans der Kartoffel. Sie will möglichst viel lernen, um in ihrer Heimat den Hunger zu bekämpfen: durch die Züchtung widerstandsfähigerer Pflanzen und dadurch bessere Ernten.
Mehr lesen: „Ich will etwas für mein Land verändern“
Der Ingenieur- und Hydrogeologe Professor Rafig Azzam forscht und lehrt an der RWTH Aachen. Ihn beschäftigen drängende Fragen des Umwelt- und Wassermanagements. Auf internationalen Austausch legt er großen Wert, „weil wir viel voneinander lernen können“.
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