Startseite

Springe direkt zu: Seiteninhalt:, Zusatzinformationen:, Hauptmenü, Servicemenü, Suche


Informationen zum Sofja Kovalevskaja-Preis, zur Nanotechnologie in Deutschland und zur FU Berlin

Der Sofja Kovalevskaja-Preis ist einer der höchstdotierten deutschen Forschungspreise. Der Sofja Kovalevskaja-Preis ist einer der höchstdotierten deutschen Forschungspreise. (AA, Foto: Jan Greune)

Sofja Kovalevskaja-Preis

Der Sofja Kovalevskaja-Preis zählt zu den am höchsten dotierten Forschungspreisen in Deutschland. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler aus dem Ausland, die herausragende Leistungen vorzuweisen haben und vor nicht mehr als sechs Jahren promoviert worden sind. Der Preis soll ihnen ermöglichen, über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg eine Arbeitsgruppe in Deutschland aufzubauen und – unbehelligt von bürokratischen Zwängen – einem selbst gewählten Forschungsziel nachzugehen. Dafür stehen ihnen Geldmittel in einer Höhe von bis zu 1,65 Millionen Euro zur Verfügung. Die Auszeichnung wurde erstmals im Jahr 2002 verliehen und ist nach der russischen Mathematikerin Sofja Kovalevskaja (1850-1891) benannt, die 1874 ihre Doktorarbeit an der Universität Göttingen schrieb. Alle zwei Jahre können sich Interessenten um den Preis bewerben. Bis zu acht Auszeichnungen werden vergeben.

Mehr Informationen zu früheren Preisträgern und zu den Bewerbungsmodalitäten der Auszeichnung bietet die Website der Alexander von Humboldt-Stiftung:

Alexander von Humbold-Stiftung

Nanotechnologie in Deutschland

In den vergangenen Jahren hat sich die Nanotechnologie zu einem der wichtigsten Forschungsgebiete in Deutschland entwickelt. Unter dem Begriff Nanotechnologie versteht man die technische Nutzung von Materialien, deren räumliche Dimension zwischen einem und hundert Nanometern liegt, wobei ein Nanometer einem Millionstel Millimeter entspricht.

Mit nutzbringenden Anwendungen rechnet man vor allem in der Computertechnik, der Produktionstechnik, im Gesundheitswesen, in der Energieforschung und der Umweltforschung. Hocheffiziente Computerspeicher und -prozessoren, Solarzellen, künstliche Gelenke, Brennstoffzellen und neue Werkstoffe – bei all diesen Produkten spielt die Nanotechnologie eine entscheidende Rolle. Hunderte von Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen widmen sich in Deutschland dem zukunftsträchtigen Thema. Bund, Länder, Stiftungen und Firmen fördern die Forschung und Entwicklung in der Nanotechnologie mit Nachdruck. Zum Beispiel werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zehn Nanotechnologie-Kompetenzzentren unterstützt. Deutschland ist in der Nanotechnologie die Nummer eins in Europa und liegt weltweit gesehen hinter den USA und Japan auf dem dritten Rang.

Informationsseiten zu Forschung, Entwicklung und Förderung der Nanotechnologie in Deutschland:

Research in Germany

Techportal

FU Berlin FU Berlin (picture-alliance)

Freie Universität Berlin

Die Hochschule wurde 1948 im Südwesten Berlins gegründet. Heute ist die FU eine der größten und bedeutendsten Universitäten Deutschlands. Derzeit sind mehr als 30.000 Studierende eingeschrieben; 17 Prozent von ihnen haben einen internationalen Pass. Bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat die FU Berlin höchst erfolgreich abgeschnitten: Mit dem Konzept einer „Internationalen Netzwerkuniversität“ wurde sie als eine von neun „Exzellenzuniversitäten“ in Deutschland ausgezeichnet. Außerdem wurden drei Graduiertenschulen und zwei Exzellenzcluster bewilligt. Die FU Berlin ist darüber hinaus zusammen mit anderen wissenschaftlichen Institutionen Berlins an je zwei weiteren Graduiertenschulen und Exzellenclustern beteiligt.

Arbeitsgruppe von Dr. Cinzia Casiraghi an der FU Berlin

Die Forscherin untersucht in einem eigenen Labor die Eigenschaften von Graphen, Nanoröhrchen aus Kohlenstoff und diamantartigem Kohlenstoff.

Arbeitsgruppe Dr. Casiraghi

Stand 01.10.2009

Zusatzinformationen:



Für diese Seite:


Impressum © 1995-2010 Auswärtiges Amt