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Informationen zum Master of Public Policy Programm der Universität Erfurt und zu Deutschlands Engagement in Afghanistan

Erfurt, Thüringen; Kunsthalle und Fischmarkt Erfurt, Thüringen (picture-alliance)

Erfurt

Als Landeshauptstadt mit fast 200.000 Einwohnern ist Erfurt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Freistaats Thüringen. Die Stadt, in der es neben der Universität auch eine Fachhochschule gibt, hat sich zu einem wichtigen Standort der Mikroelektronik und Mikrotechnik sowie der Solartechnik entwickelt. Trotzdem hat sich Erfurt, das auf eine mehr als 1250-jährige Geschichte zurückblickt, den besonderen Charme der Vergangenheit bewahrt: Der imposante Dom und die Severikirche prägen zusammen mit dem fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern das Bild der Stadt.

Außenansicht der Universität Erfurt Universität Erfurt (picture-alliance/ZB)

Universität Erfurt

Die Universität Erfurt ist die jüngste deutsche Universität und verfügt zugleich über eine bis ins Mittelalter zurückreichende Tradition. 1392 gegründet und 1994 wiedereröffnet, besuchen heute rund 4.500 Studierende die Campusuniversität mit ihren vier Fakultäten für Philosophie, Staatswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Theologie. Die Universität setzt auf ein besonderes geisteswissenschaftliches Profil. Ein verbindliches „Studium fundamentale“ vermittelt den Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften gemeinsamen Grundlagen.

Master of Public Policy

Seit dem Wintersemester 2002/03 bietet die Universität Erfurt als erste deutsche Universität einen zweijährigen Masterstudiengang in Public Policy (MPP) an. Das gebührenpflichtige Studium in englischer Sprache ermöglicht Studierenden, sich auf politische, wirtschaftliche und verwaltungswissenschaftliche Themen wie Europäische Public Policy, Internationale Beziehungen, öffentliches und Non-Profit Management oder internationale politische Ökonomie zu spezialisieren. An der Erfurt School of Public Policy (ESPP) haben bisher rund 100 Studierende aus mehr als 30 Ländern an dem Masterprogramm teilgenommen. Die Absolventen arbeiten bei Regierungsinstitutionen, internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen oder in der Wirtschaft.

Universität Erfurt/Erfurt School of Public Policy

Die Webseiten bieten alle Studieninformationen über die Angebote der Universität Erfurt und der ESPP (Deutsch, Englisch sowie Basisinfos auf Französisch, Spanisch und Russisch).

Universität Erfurt

Erfurt School of Public Policy

Deutschlands Engagement in Afghanistan

Ziviler Wiederaufbau und Sicherheit heißen die Eckpunkte des im September 2007 neu gefassten und breit angelegten Afghanistan-Konzeptes, mit dem die deutsche Bundesregierung Afghanistan im Rahmen der internationalen Staatengemeinschaft unterstützt. Mit Ernennung von Botschafter Bernd Mützelburg zum Sonderbeauftragten für Afghanistan und Pakistan werden die diplomatischen Bemühungen weiter verstärkt.
Das für die Zukunft der jungen Demokratie wichtige Thema Bildung ist ein Schwerpunkt des deutschen Engagements. Seit 2002 unterstützt der DAAD im Rahmen des Stabilitätspakts Afghanistan den akademischen Wiederaufbau des Landes. Und die Verantwortung für die landesweite Lehrerausbildung liegt auf Wunsch des afghanischen Bildungsministeriums seit 2007 vollständig bei Deutschland.

Auswärtiges Amt: Schwerpunkt Afghanistan

Gute Regierungsführung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung informiert über die Bedeutung von „Good Governance“ und die Förderung der guten Regierungsführung in der deutschen Entwicklungspolitik (Deutsch, Englisch).

Good Governance

Stand 27.03.2009

Zusatzinformationen:

Deutsches Engagement in Afghanistan

Deutscher Soldat auf dem Vogelmarkt in Kundus, Afghanistan

Afghanistan darf nicht wieder zum Rückzugsraum für internationale Terroristen werden. Deshalb helfen Deutschland und die internationale Gemeinschaft Afghanistan, ein stabiles Land zu werden, in dem die Menschen sicher leben können und selbst über ihre Zukunft bestimmen. 

Länderinformation

Entwicklungszusammenarbeit

Afghanistan ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
Schwerpunkte: Energie, Trinkwasserversorgung, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Grundbildung. Dazu: Förderung der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte – besonders die Verbesserung der Lage von Mädchen und Frauen sowie Unterstützung der Regierung bei der Eindämmung des Schlafmohnanbau und des Drogenhandel.
Nähere Informationen hierzu beim BMZ:



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