Startseite

Springe direkt zu: Seiteninhalt:, Zusatzinformationen:, Hauptmenü, Servicemenü, Suche


Maßnahmen der Außenwissenschaftspolitik

Deutsch lernen am Studienkolleg der Uni Frankfurt Deutsch lernen am Studienkolleg der Uni Frankfurt (Hofmann / DAAD)

Mit der „Initiative Außenwissenschaftspolitik 2009“ wird das bestehende Instrumentarium zur Förderung des wissenschaftlichen Austausches verstärkt und durch neue Maßnahmen erweitert.

Hier ein Überblick:

Aufbau von Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäusern

Wir erhöhen die Sichtbarkeit der deutschen Wissenschaft im Ausland durch den Aufbau von Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäusern. Sie sollen bereits bestehende oder zukünftige Strukturen deutscher Wissenschaftseinrichtungen vor Ort bündeln – ob Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und DAAD, oder auch forschende deutsche Unternehmen und Büros deutscher Hochschulen. So bieten wir im Ausland ein Schaufenster für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland mit seiner Größe und Vielfalt.

Einrichtung von Exzellenzzentren der Forschung und Lehre

Unter Mitwirkung deutscher Hochschulen werden exzellente Wissenschaftseinrichtungen entwickelt, so genannte Exzellenzzentren der Forschung und Lehre. Die Partnereinrichtungen im Ausland verfügen über eine hohe wissenschaftliche Qualität, wirtschaftliche Anziehungskraft und kulturpolitische Ausstrahlung. So wird ein weltweites Netz von „Leuchttürmen“ wissenschaftlicher Zusammenarbeit aufgebaut.

Die sechs Stipendiaten deutscher Auslandsschulen in Ägypten Die sechs Stipendiaten deutscher Auslandsschulen in Ägypten (AA)

Ausbau des Stipendienangebots

Das Angebot an Stipendien wird ausgebaut und qualitativ verbessert. So ermöglichen wir den bereits Deutschland-kundigen Absolventen Deutscher Auslandsschulen die Möglichkeit zum Studium in Deutschland. Hier können sie ihre Kenntnissce und Bindungen zu unserem Land ausbauen. Daneben fördert ein neues Stipendienprogramm hochqualifizierte ausländische Akademiker nach Abschluss des Studiums in Deutschland. Wir bieten diesen zukünftigen Eliten damit beste Möglichkeiten zu ihrer eigenen Weiterentwicklung am Standort Deutschland. Um die besten Köpfe zu gewinnen und zu halten werden auch die Forschungsstipendien attraktiver.

Beitrag zu Demokratie und Stabilität

Zudem wollen wir durch den Austausch von Wissen auch Werte vermitteln und so zur demokratischen Entwicklung in den beteiligten Ländern beitragen. Gerade hier sind die Ziele von Außenpolitik und Außenwissenschaftspolitik aufs Engste miteinander verwoben. Die Außenwissenschaftsinitiative legt daher auch einen Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Hochschulen in Konfliktregionen und Transformationsländern.

Stärkung und Ausbau der Regionalwissenschaften

Das Spezialwissen in einzelnen „Orchideenfächern“ wie Kaukasiologie oder Koreanistik ist gerade für die Außenbeziehungen unseres Landes – ob in Wirtschaft oder Kultur – von hoher Bedeutung. 

Unterstützung des weltweiten Zugangs zum Deutsch-Lernen

Und nicht zuletzt: Grundlage für den gemeinsamen Austausch ist die gemeinsame Sprache. Zum Erlernen der deutschen Sprache bieten moderne Technologien, wie das Internet, bisher unbekannte Möglichkeiten. Dieses Angebot unterstützen wir und bauen somit den weltweiten Zugang zum Deutsch-Lernen aus.

Mit der Förderung von drei Masterstudiengängen „Deutsch als Fremdsprache“ erhalten ausländische Stipendiaten die Chance, sich in Deutschland zu qualifizierten, modern ausgebildeten Deutschlehrern weiterzubilden.

Stand 16.07.2009

Zusatzinformationen:

Initiative Aussenwissenschaftspolitik 

Logo der Initiative - Wissenswelten verbinden.

Videos, Artikel und aktuelle Pressemitteilungen

Bundesministerin Schavan mit Vertretern des DAAD, DWIH, DFG, AvH, Botschafter und Generalkonsul, und weiteren Wissenschaftlern

Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus in New York eröffnet

Bundesforschungsministerin Schavan eröffnete am 19. Februar 2010 vor rund 200 Gästen das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in New York. Das DWIH ist eine zentrale Anlaufstelle, um deutsch-amerikanische Kooperationsprojekte auf den Weg zu bringen und es ermöglicht der deutschen Forschung und Entwicklung einen einheitlichen Auftritt für Nordamerika. Das DWIH wird vom Auswärtigen Amt im Rahmen der Außenwissenschaftsinitiative finanziert.

Mehr lesen

Afghanische Studenten In Erfurt

Bildung schafft Frieden in Afghanistan

Deutsche Universitäten sind Schrittmacher beim Aufbau eines funktionierenden Bildungssystems in Afghanistan. Staatsministerin Cornelia Pieper unterstrich, die mächtigste Waffe gegen Terroristen sei die Bildung der Menschen. Deutschland wolle daher auch in Zukunft als Motor im Bildungsbereich wirken.

Mehr lesen

Videos, Artikel, Pressemitteilungen

Mehr lesen

Vietnamesicher Doktorant forscht im Bereich Lasertechnik 

Vietnamesischer Doktorand forscht im Bereich Lasertechnik

Der Doktorand Nguyen Xuan Truong (28) aus Vietnam forscht im Bereich der Lasertechnik, nichtlinearen Optik und Clusterphysik am Physikalischen Institut der Uni Rostock.

Deutsch lernen im Studienkolleg der Uni Frankfurt 

Deutsch lernen am Studienkolleg der Uni Frankfurt

Ausländische Studierende beim gemeinsamen Deutsch lernen im Studienkolleg der Universität Frankfurt 

Ausländische Studenten vor dem Hörsaal des anatomischen Institutes

Ausländische Studenten vor dem Hörsaal des anatomischen Institutes


Für diese Seite:


Impressum © 1995-2010 Auswärtiges Amt