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StudentenInnen vor Deutschlandkarte StudentenInnen vor Deutschlandkarte (Lichtenscheidt / DAAD)

  • Deutschland als Studienstandort wird bei den ausländischen Studierenden immer beliebter. Es ist nach den USA und Großbritannien am attraktivsten!

  • So ist mittlerweile ungefähr jeder Achte Studierende an einer deutschen Hochschule ein Ausländer. Das entspricht fast einer viertel Million ausländischer Studierender, die in Deutschland eingeschrieben sind. In den letzten ca. zehn Jahren hat deren Zahl um 100.000 zugenommen – ein Anstieg von ca. 66%!

  • Die meisten ausländischen Studierenden kommen aus China (13,6%), Bulgarien (6,3%), Polen (6,2%) und Russland (5,3%).

Studienberatung an der FH Köln Studienberatung an der FH Köln (Hub / DAAD)

  • Das breite Spektrum des deutschen Studienangebotes ist für ausländische Studierende attraktiv. Auffällig ist allerdings, dass sie im Vergleich zu ihren deutschen Kommilitonen überdurchschnittlich häufig in ingenieurswissenschaftlichen Fächern immatrikuliert sind. 15% der Ausländer wählen ein solches Studium, während von deutschen Studierenden dies nur 9% tun.

  • Die Qualität der Ausbildung und die gute fachliche und soziale Betreuung in Deutschland lässt immer mehr ausländische Studierende in Deutschland erfolgreich ihren Abschluss machen. So waren es 2006 mehr als 25.000 Ausländer, die hierzulande ein Examen erworben haben – damit hat sich ihre Zahl seit 2000 verdoppelt.

Jura-Vorlesung bei Prof. Urs Kindhäuser, aufmerksame Studentinnen Jura-Vorlesung bei Prof. Urs Kindhäuser, aufmerksame Studentinnen (Lichtenscheidt/DAAD)

  • Durch die steigende Attraktivität Deutschlands als Technologie- und Innovationsstandort kommen auch immer mehr Wissenschaftler nach Deutschland. Knapp 25.000 Wissenschaftler sind als Mitarbeiter an deutschen Hochschulen tätig; weitere 23.000 werden von 66 Wissenschaftsorganisationen gefördert.
  • Deutsche Hochschulen sind mit allen Regionen der Welt vernetzt. Etwa 20.000 Kooperationen werden mit 4.000 Partnerhochschulen in 140 Ländern gepflegt.
  • Der Bologna-Prozess unterstützt die internationale Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern. Hieran haben sich die deutschen Universitäten und Fachhochschulen aktiv beteiligt. Das Ergebnis: 75 % aller Studiengänge schließen mit einem Bachelor oder Master ab
  • Mit der Neufassung des Zuwanderungsrechts und der Umsetzung diverser aufenthaltsrechtlicher Richtlinien der EU in nationales Recht sind in den letzten Jahren auch günstigere Bedingungen für den Aufenthalt von Forschern aus Drittstaaten (§ 20 AufenthG), für die Mobilität für in einem anderen Mitgliedstaat zugelassene Studenten, oder auch die Arbeitsmöglichkeiten neben dem Studium und die Beschäftigungssuche nach Studienabschluss geschaffen worden.

Stand 30.12.2008

Zusatzinformationen:

Initiative Aussenwissenschaftspolitik 

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