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Westerwelle zu Antrittsbesuch in Warschau

Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist bei seinem ersten Antrittsbesuch von seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski herzlich in Warschau empfangen worden. Westerwelle: "Es ist kein Zufall, dass ich heute in Warschau bin. Für mich ist die Freundschaft zwischen unseren Ländern sehr wichtig." Für Sikorski ist das deutsch-polnische Verhältnis "das beste in der Geschichte".

Begrüßung durch Staatspräsident Kaczynski

Weimarer Dreieck wiederbeleben

Westerwelle sagte, dass das enge und gewachsene Verhältnis mit Frankreich Vorbild für Deutschland und Polen sei. Die neue Bundesregierung habe deshalb ganz bewusst im Koalitonsvertrag festgehalten, dass sie das Weimarer Dreieck wiederbeleben wolle.

Weimarer Dreieck

Was zunächst nur als jährliches, informelles Gesprächs- und Konsultationsforum der Außenminister – seit 1998 auch der Staats- und Regierungschefs – gedacht war, entwickelte sich zu einem Symbolbegriff für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Frankreich, Polen und Deutschland. Neben den Treffen auf höchster Ebene finden im Rahmen des Weimarer Dreiecks Begegnungen von Fachministern, Abgeordneten und Ministerialbeamten statt. Darüber hinaus tragen auch Städte- und Regionenpartnerschaften, Begegnungen zwischen Künstlern und Unternehmern, Jugendwerken und gemeinnützigen Vereinen zum Zusammenwachsen der Zivilgesellschaften in den drei Staaten bei.

Vor dem Gespräch

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Wir wollen, so Westerwelle nach dem Gespräch mit Sikorski, dass sich unsere Völker in Freundschaft verbunden sind und dass sich die Jugend kennenlernt. Als Angehörige derselben Generation wollen er und sein polnischer Amtskollege die Zukunft gemeinsam gestalten. Es wisse, sagte Westerwelle, dass dazu die Kenntnis der Vergangenheit notwendig sei.

Stand 31.10.2009



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