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Freundschaft zwischen Deutschland und Russland vertiefen

Westerwelle und Sergej Lawrow im Gespräch Westerwelle und Sergej Lawrow (photothek/ Th. Imo)

Bei seinem Antrittsbesuch in Moskau hat sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle für eine Stärkung der strategischen Partnerschaft beider Staaten ausgesprochen. Beide Länder sollten "mehr sein als nur gute Handels- und Wirtschaftspartner", sagte Westerwelle. Er traf sich sowohl mit der politischen Führung als auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft.

Russland sei für Deutschland der wichtigste strategische Partner jenseits der östlichen Grenzen der EU, betonte Westerwelle nach Gesprächen mit Außenminister Sergej Lawrow und Präsident Dimitri Medwedew: "Wir sind in vielen Bereichen aufeinander angewiesen: beim Klimaschutz, in Energiefragen, in Fragen der gemeinsamen europäischen Sicherheit, bei der Abrüstung oder bei der Lösung internationaler Konflikte wie etwa im Iran."

Interesse an enger Zusammenarbeit

Westerwelle und Lawrow hatten sich noch am Vortag in Kabul bei der Amtseinführung von Präsident Hamid Karsai getroffen. Westerwelle unterstrich die gemeinsame Haltung: "Präsident Karsai hat in seiner Antrittsrede die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Es ist wichtig, dass dieser richtigen Rede jetzt die richtigen Taten folgen."

Präsident Medwedew begrüßt Westerwelle Medwedew und Westerwelle (photothek/ Th. Imo)

Gespräch mit dem russischen Präsidenten

Auch in Fragen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung wolle man eine Zusammenarbeit, sagte Westerwelle. Deutschland unterstütze die umfassende Modernisierungsagenda von Präsident Medwedew. Teil dieser Modernisierungsagenda sind eine starke Zivilgesellschaft, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung von Bürgerrechten.

Westerwelle: "Wir sind ein guter und fairer Dialogpartner und suchen den offenen und ehrlichen Dialog."

Zum Abschluss seiner Reise traf der deutsche Außenminister mit Vertretern der russischen Zivilgesellschaft zusammen, deren Arbeit er ausdrücklich würdigte.

Stand 20.11.2009



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