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Pressemitteilung

Staatsministerin Böhmer zum UNESCO-Welterbetag

04.06.2017

Zum UNESCO-Welterbetag sagte Staatministerin Böhmer, Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amtes für UNESCO Welterbe, Kulturkonvention und Bildungs- und Wissenschaftsprogramme, heute (04.06.):

UNESCO Welterbestätten sind nicht nur Zeugnis einzigartigen Schaffens und herausragender Errungenschaften der Vergangenheit. Sie tragen auch dazu bei, Brücken zu bauen, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und Identität und Stabilität zu vermitteln.

Deutschland übernimmt international Verantwortung in dem Bereich: So haben wir das „Archaeological Heritage Network“ gegründet, um deutsche Expertise zum Kulturerhalt zu bündeln und beispielsweise in Zusammenarbeit mit der UNESCO weltweit einzusetzen. Mit dem Projekt „Stunde Null - eine Zukunft nach der Krise“ unterstützen wir die Dokumentation des kulturellen Erbes in Syrien und seinen möglichen Wiederaufbau. Mit unserem Kulturhaltprogramm unterstützen wir in über 140 Ländern den Erhalt kulturellen Erbes. In Mali etwa konnten wir so dabei helfen, jahrhundertealte islamische Handschriften aus Timbuktu zu retten. Wir werden in unserem Engagement nicht nachlassen - denn Welterbe geht uns alle an.


Der deutsche UNESCO Welterbetag wurde 2005 ins Leben gerufen. Ziel ist es, die deutschen Welterbestätten als Ort der sorgfältigen Denkmalpflege zu würdigen und ihre Rolle als Vermittler der UNESCO-Idee zu stärken. Die Deutsche UNESCO-Kommission und der UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. stellen am Welterbetag ihre Ziele und Aktivitäten der breiten Öffentlichkeit mit dem Ziel vor, Welterbe erlebbar zu machen.

Der diesjährige Welterbetag steht unter dem Motto "UNESCO-Welterbe verbindet". Zahlreiche deutsche UNESCO-Welterbestätten laden zu vielfältigen Kulturprogrammen, Sonderführungen und Aktionen rund um das Welterbe ein.

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