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Pressemitteilung

Außenminister Sigmar Gabriel zum Tod eines OSZE-Beobachters in der Ostukraine

23.04.2017

Außenminister Sigmar Gabriel sagte vor seiner Abreise nach Jordanien am Mittag (23.04.) in Berlin:

Jetzt ist das eingetreten, was man seit Jahren befürchten musste: Ich bin tief bestürzt über die Nachrichten aus dem Osten der Ukraine. Es ist eine schreckliche Tragödie, dass heute ein OSZE-Beobachter in der Nähe von Lugansk ums Leben gekommen ist und zwei weitere verletzt worden sind. Jemand, der nur mithelfen wollte, Frieden und ein Ende der Kämpfe zu schaffen, hat heute sein Leben verloren.

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme sind mit den Familie der Opfer, ihren Freunden und Kollegen. Ich wünsche den Verletzten schnelle Genesung. Unsere ganze Solidarität ist mit Botschafter Apakan und seinem großartigen Team.

Die OSZE-Beobachter machen Tag für Tag unermüdlich hervorragende Arbeit. Es ist ihr Verdienst, dass es in den letzten Jahren zu keiner noch größeren militärischen Eskalation in der Ostukraine gekommen ist. Die unsäglichen Angriffe und ungerechtfertigten Beschuldigungen besonders von Seiten der Separatisten müssen aufhören. Es ist im Interesse aller, allen voran der Konfliktparteien an der Kontaktlinie, dass die OSZE-Beobachter ihrer wichtigen und unentbehrlichen, gleichzeitig schwierigen und gefährlichen Arbeit nachgehen können.

 

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