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Pressemitteilung

Auswärtiges Amt zur Lage in Aleppo

28.11.2016

Zur Lage in Aleppo sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (28.11.):

Mit den jüngsten schweren Kämpfen und der Einnahme großer Teile des Ostens Aleppos durch das Regime und seine Unterstützer stehen die Menschen dort vor dem absoluten Nichts.

In größter Gefahr für Leib und Leben versuchen Tausende, sich in angrenzende Stadtviertel zu retten. Hunderte haben in den vergangenen Tagen ihr Leben verloren oder sind schwer verletzt worden, ohne noch die geringste Chance auf überlebensnotwendige medizinische Hilfe zu haben.

Der Menschen in Aleppo willen ist eine sofortige humanitäre Feuerpause notwendig. Die Kampfhandlungen in der Stadt müssen eingestellt werden, Hilfsgüter zu den Notleidenden gebracht und Verletzte evakuiert werden.

Diese Tragödie muss ein Ende haben. Dafür tragen das Regime und seine Unterstützer, allen voran Russland und Iran, die größte Verantwortung. Humanitären Zugang zu gewähren ist das absolute Minimum, ein Gebot der Menschlichkeit und der humanitären Normen, die die Völkergemeinschaft verbinden. Dieser Verantwortung darf sich – gerade in diesen Stunden – niemand entziehen.

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