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Pressemitteilung

Staatsministerin Böhmer reist zur Aufnahme der "Climats du vignoble de Bourgogne" in die UNESCO-Welterbeliste nach Burgund

28.04.2016

Am Freitag, den 29.04. 2016, wird die Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Sonderbeauftragte für UNESCO Welterbe, Maria Böhmer, um 17.30 Uhr im Château du Clos de Vougeot (Frankreich) an der offiziellen Zeremonie zur Aufnahme der „Climats du vignoble de Bourgogne“ in die UNESCO-Welterbeliste teilnehmen. Diese ist eine besondere Würdigung der jahrhundertealten Weinbautradition im Burgund und eine Auszeichnung für ganz Frankreich.

Die Präfektin der Region Bourgogne-Franche-Comté, Christiane Barret, und der Bürgermeister von Beaune und Mitglied der Assemblée Nationale, Alain Suguenot, den Staatsministerin Böhmer zuvor zu einem Austausch über die deutsch-französische Zusammenarbeit treffen wird, werden ebenfalls an der Zeremonie teilnehmen.

Hintergrund:

Staatsministerin Böhmer war Präsidentin des UNESCO-Welterbekomittees 2014/2015, das am 04.07.2015 bei seiner 39. Sitzung in Bonn den außergewöhnlichen universellen Wert der Kulturlandschaft „Climats du vignoble de Bourgogne“ anerkannt und ihre Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste beschlossen hat. Climats sind Parzellen, die von besonderen geologischen und klimatischen Bedingungen profitieren.

Seit 2016 ist Staatsministerin Böhmer Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amts für UNESCO-Welterbe, UNESCO-Kulturkonventionen und UNESCO-Bildungs- und Wissenschaftsprogramme. Vor dem Hintergrund, dass die Terrorgruppe ISIS in Syrien und Irak immer weiter zurückgedrängt wird, ist es dringlich geworden, die Bemühungen der Staatengemeinschaft für die Sicherung, den Erhalt und den Wiederaufbau von Weltkulturerbestätten in dieser Region auf nationaler und internationaler Ebene zu koordinieren. Staatsministerin Böhmer nimmt diese Aufgabe für Deutschland wahr und knüpft damit an ihre Arbeit als Präsidentin des UNESCO-Welterbekomitees 2014/2015 an. Ziele ihrer Präsidentschaft waren vor allem Erhalt, Management von Welterbestätten (auch in Krisensituationen), ihre nachhaltige Nutzung sowie Stärkung der Glaubwürdigkeit der UNESCO-Welterbekonvention durch ambitionierte Reformen. Diese Themen gehören weiterhin zu ihren zentralen politischen Anliegen.

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