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Europäische Bewegung Deutschland

Das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD) setzt sich seit 1949 für die europäische Integration ein. Das Netzwerk EBD versteht sich dabei als Dialog-Plattform, auf der die deutschen EU-Akteure Informationen austauschen, Kommunikation intensivieren, Interessen bündeln und Europapolitik gestalten.

Das Netzwerk EBD ist der Zusammenschluss von mehr als 200 Interessengruppen aus allen gesellschaftlichen Bereichen: Wirtschafts- und Berufsverbände, Gewerkschaften, Bildungsträger, Wissenschaftliche Institute, Stiftungen, Parteien, Unternehmen und andere.

In den letzten Jahren hat das Netzwerk EBD eine neue Form der partnerschaftlichen Europa-Kommunikation etabliert und nutzt dazu verschiedene Formate und Instrumente:

  • "EU-Briefings" zu Planungen der jeweiligen EU-Ratspräsidentschaften, des Rates und der Europäischen Kommission
  • "EU-De-Briefings" zu den Ergebnissen des Europäischen Rates und des Ministerrates
  • "EU-Grünbuch-Analysen" zu laufenden Konsultationsverfahren der Europäischen Kommission und anderen aktuellen Initiativen.
  • "EP-Berichterstatter im Dialog" - Vorstellung des Berichts in einem EU-Gesetzgebungsverfahren durch den zuständigen Berichterstatter im Europäischen Parlament
  • "EWSA im Fokus" - Vorstellung der Stellungnahmen zu einem EU-Gesetzgebungsverfahren durch den zuständigen Berichterstatter im Europäischen Wirtschafts- und Finanzausschuss.
  • "Staatsminister im Dialog" - In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Staatssekretärsausschusses für Europafragen diskutiert Staatsminister Michael Georg Link in lockerer Folge mit Interessengruppen die europapolitischen Prioritäten der Bundesregierung

EU-Zukunftsdebatte

Staatsminister Link

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© EBD

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Mit einem neuen Informationsportal namens zukunftsdebatte.eu (Twitter: #debatEU) hat die EBD eine Plattform geschaffen, die alle wichtigen Termine, Nachrichten und Hintergrundinformationen zur Debatte über die Zukunft  der Europäischen Union bündelt. Denn: Grundlegende politische und wirtschaftspolitische Entscheidungen über Kernfragen der Integration, Wirtschafts- und Währungsunion stehen an. Wichtig für deren Erfolg und Akzeptanz ist eine möglichst frühzeitige und breite Beteiligung der Zivilgesellschaft.

Bildungsförderung

Darüber hinaus fördert das Netzwerk EBD die Europäische Bildung durch die Auswahl der deutschen Studierenden für die Postgraduierten- und Masterstudiengänge des College of Europe. Seit 1978 führt die EBD auch den Europäischen Wettbewerb durch. Gefördert vom Auswärtigen Amt ist er heute einer der größten Schülerwettbewerbe in Deutschland. Er findet in diesem Jahr zum 60. Mal statt und bringt Europa an über 1000 Schulen in die Klassenzimmer.

Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt

Das Auswärtige Amt ist seit den frühen 50er-Jahren der institutionelle Partner des Netzwerks EBD und unterstützt dessen Arbeit inhaltlich und finanziell. In enger Zusammenarbeit mit der Europa-Abteilung des Auswärtigen Amts übernimmt das Netzwerk EBD die Europa-Kommunikation mit der deutschen Zivilgesellschaft. Dabei kooperiert es auch mit anderen Bundesministerien, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, dem Europäischen Parlament, den deutschen Ländern und mit Botschaften von EU-Mitgliedstaaten. Im Auftrag des Auswärtigen Amts betreibt das Netzwerk EBD die Kontaktstelle für die Zivilgesellschaft zum Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013.


Stand 12.04.2013