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Staatsministerin Böhmer: Beziehungen zwischen Deutschland und den baltischen Staaten sind beispielgebend

Staatsministerin im Auswärtigen Amt Maria Böhmer lud gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe Alois Karl am 21. Juni zum Abendessen in die Villa Borsig ein. Gäste waren die Deutsch-Baltische Parlamentariergruppe des Bundestages, der estnische Außenminister Sven Mikser sowie Botschafter und Gesandte der baltischen Länder.

Staatsministerin Maria Böhmer mit dem estnischen Außenminister Sven Mikser (neben der Staatsministerin) und der baltischen Parlamentariergruppe

Staatsministerin Maria Böhmer mit dem estnischen Außenminister Sven Mikser (neben der Staatsministerin) und der baltischen Parlamentariergruppe
© AA

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Staatsministerin Maria Böhmer mit dem estnischen Außenminister Sven Mikser (neben der Staatsministerin) und der baltischen Parlamentariergruppe

Staatsministerin Maria Böhmer mit dem estnischen Außenminister Sven Mikser (neben der Staatsministerin) und der baltischen Parlamentariergruppe

Staatsministerin Maria Böhmer mit dem estnischen Außenminister Sven Mikser (neben der Staatsministerin) und der baltischen Parlamentariergruppe

In ihrer Begrüßungsrede würdigte Staatsministerin Böhmer die guten und engen Beziehungen zwischen Deutschland und den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene seien die drei baltischen Staaten eng mit Deutschland verflochten. 

Die deutsche Sprache sei vor allem unter jungen Menschen eine der beliebtesten Fremdsprachen im Baltikum. Es sei den drei baltischen Staaten gelungen, die 1991 wiedererrungene Unabhängigkeit als Chance zu begreifen, Herausforderungen zu bewältigen und gestärkt aus den wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen der neunziger Jahre hervorzugehen.

Wichtige Partner Deutschlands in der EU

Die Staatsministerin betonte zudem die bedeutende Rolle Estlands, Lettlands und Litauens als wichtige Partner Deutschlands in Europa und in der Europäischen Union:

Die baltischen Staaten sind ein fester Teil Europas. Ihre Bürgerinnen und Bürger wissen, dass ihre Zukunft in der EU liegt. Die Beziehungen zwischen Deutschland und den baltischen Staaten sind geradezu beispielgebend für die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt, den wir in der gesamten EU anstreben. Wir setzen auf die baltischen Länder, wenn es um die Gestaltung der Zukunft Europas geht.

Der estnische Außenminister Sven Mikser betonte in seiner Dankesrede, die Zusammenarbeit sei sehr gut und eng, gerade weil Werte und Interessen der baltischen Staaten und Deutschlands im Einklang stünden. Er sei dankbar für die guten Beziehungen und erhoffe sich für die Zukunft eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in europäischen und sicherheitspolitischen Fragen.

Vorsitzender Alois Karl gab anschließend noch einen Rückblick auf die Legislaturperiode und die Aktivitäten der Parlamentariergruppe. Er verwies darauf, dass die Parlamentariergruppe auf mehr als 50 Veranstaltungen in der laufenden Legislaturperiode zurückblicken kann, darunter viele hochrangige Besuche. Als Höhepunkte nannte Karl zwei Delegationsreisen in das Baltikum und zwei Gegenbesuche von baltischen Delegationen auf Einladung der Parlamentariergruppe.

Hintergrund:

Die fraktionsübergreifende Deutsch-Baltische Parlamentariergruppe gehört zu den größten Parlamentariergruppen im Bundestag. Sie konstituierte sich erstmals im Jahre 1992, wenige Monate nach Erlangung der Unabhängigkeit Estlands, Lettlands und Litauens. Am 1. Mai 2004 traten die baltischen Staaten der EU und der NATO bei. Der Euro ist in allen drei baltischen Ländern gültiges Zahlungsmittel.

Zum Weiterlesen:

Deutschland und Estland: bilaterale Beziehungen

Deutschland und Lettland: bilaterale Beziehungen

Deutschland und Litauen: bilaterale Beziehungen


Stand 21.06.2017

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