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"Roma und Sinti verdienen einen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft"

Vergangenen Donnerstag (08.06.) ‎hieß Europa-Staatsminister Michael Roth zahlreiche Gäste im Lichthof des Auswärtigen Amts willkommen, um die Eröffnung des Europäischen Roma-Instituts für Kunst und Kultur zu feiern.

Informationszentrum über die kulturelle Bereicherung durch Sinti und Roma

Identität und Wurzeln stärken: mit dem Institut sollen Vorurteile gegenüber Europas größter Minderheit abgebaut werden

Identität und Wurzeln stärken: mit dem Institut sollen Vorurteile gegenüber Europas größter Minderheit abgebaut werden
© Auswärtiges Amt

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Identität und Wurzeln stärken: mit dem Institut sollen Vorurteile gegenüber Europas größter Minderheit abgebaut werden

Identität und Wurzeln stärken: mit dem Institut sollen Vorurteile gegenüber Europas größter Minderheit abgebaut werden

Identität und Wurzeln stärken: mit dem Institut sollen Vorurteile gegenüber Europas größter Minderheit abgebaut werden

Das Institut ist eine Initiative des Europarats, der Open Society Foundation‎ und einer Allianz von Roma-Aktivistinnen und -Aktivisten. Es wird von der Bundesregierung unterstützt, unter anderem durch Förderung europaweiter Kulturprojekte durch das Auswärtige Amt. Die Arbeit soll dazu beitragen, die kulturelle Bereicherung Europas durch Roma und Sinti stärker hervorzuheben. 

"Die mit 12 Millionen Menschen größte ethnische Minderheit Europas ist leider nach wie vor Vorurteilen, Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt. Deshalb freue ich mich, dass das Institut nun endlich seine Arbeit aufnehmen kann. Roma und Sinti verdienen einen Platz in der Mitte unserer Gesellschaften", so Roth.

Neben Europa-Staatsminister Roth sprachen auch der Generalsekretär des Europarats Thorbjörn Jagland, der Vorsitzende der Open Society Foundation George Soros, der Vorsitzende des Zentralrats deutscher Sinti und Roma Romani Rose als auch Aktivistinnen und Aktivisten zu den Gästen.

Berlin als Symbol der Offenheit

"Besonders freue ich mich auch darüber, dass sich der Europarat für Berlin als Standort entschieden hat. Berlin ist eben auch ein Symbol für Weltoffenheit, eine lebendige Kulturszene und bunte und inklusive Gesellschaften. Diese gilt es gerade in Zeiten aufkeimenden Populisus und Nationalismus besonders zu schützen und verteidigen", bekräftigte der Europa-Staatsminister. Timea Junghaus wurde als künftige Direktorin des Instituts vorgestellt. 

Lesen Sie hier die Rede in voller Länge:

Rede von Europa-Staatsminister Michael Roth zur Eröffnung des Europäischen Roma-Institutes für Kunst und Kultur


Stand 12.06.2017

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