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Bildende Kunst und Ausstellungen

Aufgaben des Auswärtigen Amts

Die Förderung Bildender Kunst und Ausstellungen gehört zum Kernbereich der kulturellen Programmarbeit. Sie vermittelt ein aktuelles Bild von der hohen Qualität und großen Vielfalt des künstlerischen Schaffens in Deutschland.

Den weitaus größten Anteil des Budgets stellt das Auswärtige Amt den Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, dem Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart (www.ifa.de), dem Goethe-Institut in München, (www.goethe.de) mit seinem dichten Netz von Kulturinstituten sowie dem DAAD (Berliner Künstlerprogramm; www.daad-berlin.de) zur Durchführung ihrer Programme zur Verfügung.

Die beim Auswärtigen Amt verbleibenden Mittel dienen der Förderung größerer kultur- und zeithistorischer Ausstellungen deutscher Museen im Ausland sowie der deutschen Beteiligung an großen internationalen Kunstausstellungen und -biennalen. Bei der Kunstbiennale in Venedig beruft das Auswärtige Amt den Kurator für den deutschen Beitrag und gewährleistet einen größeren Teil der Finanzierung. In Fragen der Kunst und des Ausstellungswesens lässt sich das Auswärtige Amt auch vom Kunst- und Ausstellungsausschuss, einem Gremium namhafter Museumsdirektoren/Kunstexperten, beraten.

Förderprogramme

Die Förderprogramme des Auswärtigen Amts, des Goethe-Instituts und des Instituts für Auslandsbeziehungen legen den Schwerpunkt auf die Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer bildender Kunst im Ausland. Auch in diesem Bereich gilt Deutschland als ein bedeutendes und innovatives Zentrum, das aktuelle Tendenzen in Europa und in der ganzen Welt mit beeinflusst. Die deutsche Kunstszene zeichnet sich durch außerordentliche Lebendigkeit und Kreativität aus.

Das ifa konzipiert und produziert Tourneeausstellungen zu Bildender Kunst, Fotografie, Künstlerfilm, Architektur und Design für Museen und Ausstellungsinstitutionen. Es verwirklicht Ausstellungstourneen weltweit oft unter Beteiligung der Auslandsinstitute des Goethe-Instituts und kooperiert auch direkt mit Museen und Ausstellungsinstitutionen in Deutschland und im Ausland. Das ifa fördert auch Projekte zeitgenössischer deutscher Künstler/innen im Ausland. Des Weiteren präsentieren die ifa-Galerien in Stuttgart und Berlin Werke bildender Künstler aus Entwicklungs- und Transformationsländern. Das ifa verbindet Ausstellungsprogramme im Ausland und Inland mit Förderangeboten sowie Informations- und Beratungsdienstleistungen im internationalen Kunst- und Kulturaustausch.

Das Goethe-Institut konzipiert und produziert kultur- und zeithistorische Dokumentationsausstellungen und übernimmt bereits kuratierte Ausstellungen deutscher Museen und Galerien für den Einsatz an ausgewählten Orten im Ausland. Darüber hinaus erarbeitet, produziert und finanziert das Goethe-Institut - in enger Zusammenarbeit mit wichtigen Museen, Ausstellungszentren und Galerien vor Ort - Einzel- und Gruppenausstellungen zur deutschen Kunst und anderen Themen im Ausland. An geeigneten Standorten werden diese Ausstellungen in institutseigenen Galerien präsentiert. Auch organisiert und fördert das Goethe-Institut Begegnungsprogramme (Seminare, Künstlergespräche) sowie Artist-in-Residence-Programme für deutsche Künstler und Kuratoren im Ausland. 

Im Rahmen des Berliner Künstlerprogramms gewährt der DAAD ausländischen bildenden Künstlern Stipendien für einen bis zu einjährigen Aufenthalt in Berlin. Die Stipendiaten können später ihre Kunstwerke in der DAAD-Galerie in Berlin-Mitte ausstellen. Viele Künstler bleiben nach Ablauf ihres Stipendiums noch einige Zeit in Deutschland und bereichern, etwa als Dozenten auf Zeit an deutschen Hochschulen, den künstlerischen Dialog und die Kunstszene.


Stand 14.02.2013

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