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Erstmals deutsch-koreanische Cyber-Konsultationen in Berlin

Am 20.06.2016 fanden im Auswärtigen Amt in Berlin die ersten deutsch-koreanischen Cybersicherheits-Konsultationen statt. Die koreanische Delegation wurde geleitet von Botschafter Shin Maeng-Ho aus dem koreanischen Außenministerium. Auf deutscher Seite waren neben dem Auswärtigen Amt auch das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Bundesministerium der Verteidigung sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vertreten.

Der Leiter der deutschen Delegation und Cyber-Beauftragte im Auswärtigen Amt, Botschafter Thomas Fitschen, unterstrich die Vorteile, die beiden Ländern aus ihrer engen Kooperation entstehen: "Deutschland und Korea teilen das Interesse an einem offenen, friedlichen und sicheren Cyberraum. Unsere Gespräche haben gezeigt, dass es vielfältige Chancen zur Zusammenarbeit gibt, um dieses Ziel im Sinne unserer Politik für internationale Ordnung zu erreichen. Dies gilt insbesondere für unsere gemeinsamen Anstrengungen in internationalen Gremien zur Vertrauensbildung und zu Normen für verantwortungsbewusstes Staatenverhalten im Cyberraum."

Die Konsultationen deckten eine Reihe zentraler Themen der Cybersicherheitspolitik ab. Hinzu kam ein Austausch über die jeweiligen staatlichen Strukturen, aktuelle Rechtsfragen und die Zusammenarbeit bei der die Bekämpfung von Online-Kriminalität. Darüber hinaus bot das Treffen Gelegenheit zu einem ersten Gedankenaustausch zur kommenden Gruppe der Regierungsexperten zu Cybersicherheit der Vereinten Nationen, in der beide Länder vertreten sein werden.

Künftig sollen die bilateralen Cybersicherheits-Konsultationen jährlich stattfinden.


Stand 21.06.2016

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