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Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung

Nichtverbreitungsvertrag

Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) von 1968 ist das Fundament des internationalen nuklearen Nichtverbreitungs- und Abrüstungsregimes. Er verpflichtet die am Vertrag teilnehmenden Kernwaffenstaaten (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) auf das Ziel vollständiger nuklearer Abrüstung – im Gegenzug zum Nuklearwaffenverzicht der Nichtkernwaffenstaaten. Darüber hinaus vereinbart er die Zusammenarbeit der Vertragspartner bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

NVV

IAEO

Die IAEO ist die wichtigste internationale Organisation für die globale nukleare Zusammenarbeit. Sie setzt sich zum Ziel, den Beitrag der Kernenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand in der Welt zu erhöhen („Atoms for Peace“). In diesem Rahmen fördert sie Maßnahmen zur Erhöhung der (Betriebs-) Sicherheit und des Schutzes kerntechnischer Anlagen und Materialien sowie Maßnahmen der Technischen Zusammenarbeit. Die IAEO ist ein wichtiger Pfeiler des Nichtverbreitungssystems. Durch Inspektionen soll sie verhindern, dass Nuklearmaterial entgegen völkerrechtlichen Verpflichtungen für militärische Zwecke missbraucht wird.

IAEO

Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen

Über 2.000 Atomwaffentests wurden bislang weltweit durchgeführt. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die von Nordkorea 2006 und zuletzt 2009 durchgeführten Tests die letzten ihrer Art bleiben und Atomtests weltweit verboten werden. Dies ist das Ziel des Umfassenden Teststoppvertrags (Comprehensive Test-Ban Treaty, CTBT) der aber noch nicht in Kraft getreten ist.

CTBT

Die EU hat zum Thema Abrüstung ein E-Learning-Programm in englischer Sprache veröffentlicht. Hier finden Sie den Link zum Modul Learning Unit 04: Nuclear Weapons I.



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