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Nachwuchs des deutsch-kasachischen Biosicherheitsnetzwerks präsentiert Kooperationsergebnisse

Das "Deutsch-kasachische Netzwerk für hochpathogene Erreger" präsentierte Ende Oktober 2016 in einem Symposium die Ergebnisse der ersten Projektphase. Nationale und internationale Gäste waren hierfür an die Kasachisch Nationale Medizinische Universität in Almaty gekommen.

Eröffnung des Symposiums durch den deutschen Generalkonsul Rosenberg, links neben ihm Frau Yesmagambetova vom Komitee für Verbraucherschutz, Kasachisches Ministerium für Wirtschaft.

Eröffnung des Symposiums durch den deutschen Generalkonsul Rosenberg, links neben ihm Frau Yesmagambetova vom Komitee für Verbraucherschutz, Kasachisches Ministerium für Wirtschaft.
© IMB/Deutsches Biosicherheitsprogramm

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Eröffnung des Symposiums durch den deutschen Generalkonsul Rosenberg, links neben ihm Frau Yesmagambetova vom Komitee für Verbraucherschutz, Kasachisches Ministerium für Wirtschaft.

Eröffnung des Symposiums durch den deutschen Generalkonsul Rosenberg, links neben ihm Frau Yesmagambetova vom Komitee für Verbraucherschutz, Kasachisches Ministerium für Wirtschaft.

Eröffnung des Symposiums durch den deutschen Generalkonsul Rosenberg, links neben ihm Frau Yesmagambetova vom Komitee für Verbraucherschutz, Kasachisches Ministerium für Wirtschaft.

Als sichtbares Zeichen der engen Zusammenarbeit eröffnete der deutsche Generalkonsul das Symposium. In seinem Grußwort unterstrich er den Beitrag des Projektes für die biologische Sicherheit und die Gesundheitssicherstellung in Kasachstan. Die Vertreterin des kasachischen Ministeriums für Wirtschaft, Aizhan Yesmagambetova vom Komitee für Verbraucherschutz, würdigte die Bedeutung des deutsch-kasachischen Projekts sowohl für die internationale Zusammenarbeit als auch für die darin eingebundenen Regionen Kasachstans.

Deutsches Programm für Biosicherheit: Aktiv in über 20 Partnerländern

Das seit 2013 bestehende Projekt ist mit einem Volumen von knapp 1,2 Millionen Euro Teil des "Deutsche Partnerschaftsprogramm für Biosicherheit und Gesundheitssicherstellung" des Auswärtigen Amts. Dieses Programm dient der präventiven Sicherheitspolitik der Bundesregierung und ist in über 20 Partnerländern aktiv.

Deutscher Umsetzungspartner in Kasachstan ist das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr. Projektkoordinator Stefan Frey erläuterte die Hintergründe der Kooperation und skizzierte das Projekt mit seinem Ziel, Kasachstan bei der Kontrolle von biologischen Sicherheitsrisiken wie dem vorsätzlichen Missbrauch biologischer Erreger zu unterstützen. Hierzu legt es seinen Schwerpunkt auf Trainingseinheiten und wissenschaftlich-fachliche Untersuchungen zu Vorkommen und Diagnostik gefährlicher biologischer Erreger.

Ergebnisse der ersten Projektphase

In drei folgenden Fachvorträgen wurden die anwesenden Experten in die konkreten Ergebnisse eingeführt. Die beiden im Projekt ausgebildeten kasachischen Doktoranden Karlygash Abdiyeva und Nurkeödi Turebekov erläuterten mit viel Sachverstand die Untersuchungen von Zecken in den zwei Pilotregionen Almaty und Kyzylorda auf hochpathogene Erreger. Zudem fertige das Projekt eine umfangreiche serologische Studie in 13 Krankenhäusern an. Sie ermöglichen den betroffenen Regionen, diese biologischen Bedrohungen effektiver zu überwachen und im Bedarfsfall schneller und angemessen zu reagieren.

Beide Studenten betonten den unmittelbaren Nutzen des Projektes für die internationale Anbindung, für die Biosicherheit und für das Gesundheitssystem in Kasachstan.

Abgerundet wurde das Symposium durch einen Vortrag der Projektleiterin am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, Sandra Eßbauer. Sie gab einen kurzen Überblick über die kürzliche sehr positive Evaluierung des Biosicherheitsprojektes in Kasachstan und Ansätze für die Fortführung des Projekts in den kommenden Jahren.

Weiterführende Informationen:

Deutsches Biosicherheitsprogramm

"Symposium Biosicherheit in Almaty" (Artikel vom 27.10.2016 auf der Homepage des Generalkonsulats Almaty)


Stand 12.12.2016

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