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Thailand

Außenpolitik

Stand: März 2012

Grundlagen der Außenpolitik

Die im August 2011 angetretene neue thailändische Regierung hat den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen in den Mittelpunkt ihrer Außenpolitik gestellt. Eine Vertiefung der Zusammenarbeit innerhalb der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN, in der Thailand traditionell eine wichtige Rolle einnimmt, ist dabei, neben einer engagierten Politik im Rahmen der Vereinten Nationen, eines der wichtigsten politischen Langfristziele der thailändischen Außenpolitik.

Seit Amtsantritt der Regierung Yingluck im August 2011 hat Thailand intensive Reisediplomatie im ASEAN-Raum betrieben. Insbesondere der Verbesserung des Verhältnisses zum Nachbarn Kambodscha galten große Anstrengungen. Zwischen Thailand und Kambodscha gibt es mehrere ungelöste Fragen der Ziehung von Land- und Seegrenzen. Im Februar 2011 war es zu einzelnen bewaffneten Auseinandersetzungen um den Tempel Preah Vihear gekommen, in deren Verlauf über 20 Menschen ihr Leben verloren hatten. Intensive diplomatische und militärische Gesprächskontakte seit Regierungswechsel in Thailand konnten die Beziehungen spürbar verbessern.

Ein wichtiger Pfeiler der thailändischen Außen- und Sicherheitspolitik ist die traditionell enge Sicherheitspartnerschaft mit den USA. Thailand unterhält ebenfalls traditionell enge und gute Beziehungen zu China sowie zu Japan.



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Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.