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Slowenien

Beziehungen zu Deutschland

Stand: Oktober 2015

Politische Beziehungen

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Slowenien wurden am 15. Januar 1992 aufgenommen. Die deutsch-slowenischen Beziehungen sind sehr gut und von gegenseitigem Vertrauen gekennzeichnet. Zahlreiche hochrangige Besuche haben die freundschaftlichen Beziehungen unterstrichen. Bundeskanzlerin Merkel besuchte Slowenien im August 2011. Ende Mai 2012 reiste Bundestagspräsident Lammert nach Slowenien.  Im April 2013 wurde der slowenische Staatspräsident Pahor von Bundespräsident Gauck in Berlin empfangen. Im Juli 2013 war die vormalige Premierministerin Bratušek bei Bundeskanzlerin Merkel zu Gast. Im August 2014 trafen sie erneut im Kontext der Westbalkan-Konferenz in Berlin zusammen. Im November 2014 reiste Bundespräsident Gauck für einen zweitägigen offiziellen Besuch nach Slowenien, wobei er neben Ljubljana auch Nova Gorica und die umliegende Region besuchte. Im Dezember 2014 war der slowenische Außenminister Erjavec in Berlin zu Gast. Im Mai 2015 besuchte Außenminister Steinmeier Ljubljana.  Die deutsch-slowenische Freundschaftsgruppe aus dem Bundestag reiste im Oktober 2015 nach Slowenien.


Wirtschaftsbeziehungen

Die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit ist außerordentlich eng. Deutschland ist mit einem Anteil von rund 20 Prozent am Außenhandelsvolumen der mit Abstand wichtigste Handelspartner Sloweniens. Bei den ausländischen Investitionen in Slowenien und beim slowenischen Export rangiert Deutschland auf den ersten Plätzen. Etwa 570 deutsche Unternehmen und Unternehmen mit deutscher Beteiligung sind in Slowenien tätig.

Aus der seit März 2004 bestehenden Deutschen Kaufmannschaft in Slowenien ist Ende 2006 die Deutsch-Slowenische Industrie- und Handelskammer hervorgegangen, die am 16. Juli 2007 mit einem feierlichen Festakt von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und dem slowenischen Wirtschaftsminister Andrej Vizjak eröffnet wurde.


Kulturelle Beziehungen

Zwischen Deutschland und Slowenien besteht seit Juni 1994 ein Kulturabkommen.

Das Goethe-Institut Ljubljana feierte 2014 sein 10-jähriges Bestehen.

Im Juni 1995 wurde in den Räumen der Technischen Bibliothek der Universität Ljubljana ein Deutscher Lesesaal eröffnet, der am 6. Juli 2009 in "Deutsche Bibliothek" umbenannt und vom Goethe-Institut mittlerweile mit über 5.000 Medieneinheiten (Büchern, Zeitschriften- bzw. Zeitungsabonnements sowie CD-ROMs, CDs und Videos) ausgestattet wurde. Die Deutsche Bibliothek Ljubljana befindet sich inzwischen in den Räumen der Technischen Zentralbibliothek. 

Am Lehrstuhl für Germanistik der Universität Laibach ist eine Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) tätig. An der Universität Maribor arbeitet ein Sprachassistent des DAAD. Ergänzt wird diese Arbeit durch DAAD-Stipendien, die jährlich auf verschiedenen Wissenschaftsgebieten vergeben werden.

Die Bundesregierung unterstützt den Deutschunterricht an Schulen in Slowenien durch zahlreiche Fördermaßnahmen. An 19 Schulen besteht die Möglichkeit, das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz der deutschen Bundesländer zu erwerben. Drei weitere Gymnasien wurden 2014/2015 ins DSD-Förderprogramm neu aufgenommen. Koordiniert wird die Förderung durch einen Fachberater der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), der im Schulamt der Republik Slowenien tätig ist. Zudem gibt es in Slowenien eine Partnerschule des Goethe-Instituts (Grundschule Beltinci).

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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