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Côte d'Ivoire

Beziehungen zu Deutschland

Stand: August 2011

Politische Beziehungen

Die politischen Beziehungen zwischen der Republik Côte d’ Ivoire und der Bundesrepublik Deutschland sind traditionell freundschaftlich. Bundesregierung, EU und die internationale Staatengemeinschaft haben nach den Präsidentschaftswahlen am 28.11.2010 Alassane Ouattara als Wahlsieger und Präsidenten der Rebpublik Côte d’Ivoire anerkannt. Am11.4.2011 konnte Ouattara nach schwerem Machtkampf mit dem früheren Präsidenten Gbagbo auch faktisch die Macht übernehmen. Die wirtschaftlichen, kulturellen und entwicklungspolitischen Beziehungen mit der Elfenbeinküste dürften sich nun wieder gut und konstruktiv entwickeln.

Im Oktober 2011 hat eine Parlamentarierdelegation des Deutschen Bundestags die Côte d’Ivoire besucht und hochrangige Gespräche mit Regierungsvertretern geführt.

Wirtschaftliche Beziehungen

Im Handelsaustausch mit Deutschland steht Côte d'Ivoire in der Gruppe der schwarzafrikanischen Staaten bei den Einfuhren an dritter Stelle, bei den Ausfuhren an 11. Stelle. Die deutsche Einfuhr betrug 2010 wertmäßig rund 1 Milliarde Euro, die Ausfuhr nach Côte d' Ivoire rund 100 Millionen Euro.

Entwicklungszusammenarbeit

Während der 1999 ausgebrochenen Krise hat Deutschland als einer der wenigen bilateralen Geber seine Entwicklungszusammenarbeit mit Côte d’Ivoire nicht eingestellt. Mit der Übernahme des Präsidentenamts durch einen demokratisch wieder legitimierten Präsidenten stehen die Chancen für eine Lösung der nun bald zehn Jahre dauernden politischen Krise, die zu einer de-facto-Teilung des Landes geführt hat, nicht schlecht. Damit dürften sich auch für die deutsche entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit dem Land neue Chancen eröffnen. Das Personal der deutschen Mittlerorganisationen ist parallel zur Entspannung der Sicherheitslage mehrheitlich zurückgekehrt, die Projekte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit sind wieder angelaufen.  

Kulturelle Beziehungen

Das Goethe-Institut hat im Sommer 2011 seine Arbeit wieder offiziell aufgenommen. Auch die Lektorin des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) ist nach Abidjan zurückgekehrt und betreut den Lehrstuhl für Deutsch und Germanistik.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.