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Côte d'Ivoire

Beziehungen zu Deutschland

Stand: Mai 2017

Politische Beziehungen

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Côte d’Ivoire sind traditionell freundschaftlich. Dies kam auch beim Besuch des ivorischen Präsidenten Ouattara in Berlin im Januar 2013 zum Ausdruck. Deutschland genießt in Côte d'Ivoire ein hohes Ansehen und unterstützt das Land sowohl bilateral als auch in der Europäischen Union beim Stabilisierungs- und Wiederaufbauprozess.

Bundespräsident a.D. Horst Köhler reiste im Februar 2017 in die Côte d’Ivoire; Bundesentwicklungsminister Müller besuchte das Land Anfang März 2017.


Wirtschaftsbeziehungen

Côte d'Ivoire bemüht sich verstärkt um eine Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland. Diese Bemühungen tragen bisher nur bescheidene Früchte. Wirtschaftliche Bedeutung hat Côte d’Ivoire vor allem als weltweit wichtigster Kakao-Lieferant für die deutsche kakaoverarbeitende Industrie.

Deutschland exportierte im Jahr 2015 Waren im Wert von 300 Millionen Euro nach Côte d’Ivoire. Aus Côte d’Ivoire importierte Deutschland Waren im Wert von 775 Millionen Euro, hauptsächlich Rohkakao.


Entwicklungszusammenarbeit

Die bilateralen entwicklungspolitischen Beziehungen sind seit Ende der Krise im April 2011 intensiviert worden. Für das Jahr 2014 wurden Côte d'Ivoire Mittel in Höhe von 51 Millionen Euro zugesagt. Diese werden im Energiebereich (Stromversorgung) eingesetzt und sollen der Entwicklung der Natur- und Wirtschaftsräume im Tai – und Comoépark und deren Einzugsbereichen zugutekommen. Für 2015 und 2016 erfolgten Zusagen in Höhe von 20 Millionen Euro zur Entwicklung des Gesundheitswesens. Deutschland und Côte d'Ivoire arbeiten seit 1993 im Umweltschutz zusammen. Côte d’Ivoire ist ein Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Daneben gibt es Projekte der Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit/Familienplanung und HIV/AIDS-Prävention, erneuerbare Energien sowie Rohstoffgovernance.


Kulturelle Beziehungen

In Côte d’Ivoire lernen etwa 250.000 Menschen Deutsch. Sie werden von etwa 1.500 Deutschlehrern unterrichtet. Die Universitäten in Abidjan und Bouaké haben große Germanistik-Institute mit über 1.000 Studierenden. In Abidjan gibt es ein Goethe Institut, das das kulturelle Leben mitbestimmt. Um den universitären Austausch bemüht sich eine DAAD-Außenstelle. Sehr aktiv ist auch eine Städtepartnerschaft zwischen Reutlingen und Bouaké.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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