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Timor-Leste

Timor-Leste

Stand: Oktober 2015

Ländername: Demokratische Republik Timor-Leste (portug.: República Democrática Timor-Leste; in Tetum: Timor Loro Sa’e, engl.: Democratic Republic of Timor-Leste)

Klima: tropisch mit Temperaturen von 20-33° C in der Trockenzeit (Mai - Nov) und 29-35° C in der Regenzeit (Dez.-April)

Lage: östlicher Teil der Insel Timor (West-Timor gehört zu Indonesien)

Größe des Landes: 18 889 qkm, Exklave Oecusse 2461 qkm; Insel Ataúro 144 qkm; Insel Jaco 8 qkm

Hauptstadt: Díli (ca. 300.000 Einwohner)

Bevölkerung: ca. 1,23 Mio. Einwohner (Schätzung für 2014)

Landessprachen: offiziell: Portugiesisch und Tetum, Arbeitssprachen: Indonesisch und Englisch

Religionen/Kirchen: ca. 96,5% Katholiken, kleine Minderheiten von Muslimen, Protestanten, Buddhisten, Hindus

Nationaltag: 28. November

Unabhängigkeit: 20. Mai 2002

Regierungsform: Parlamentarisch-demokratische Republik

Staatsoberhaupt: Taur Matan Ruak

Regierungschef: Rui Maria de Araújo

Außenminister: Hernâni Coelho

Parlament: Ein-Kammer-System mit insgesamt 65 Sitzen

Regierungskoalition:  Nationaler Kongress für den Timoresischen Wiederaufbau (CNRT) mit der Revolutionären Front für die Unabhängigkeit von Timor-Leste (FRETILIN), der Demokratischen Partei (PD) und Frenti-Mudansa (FM)

Verwaltungsstruktur: Gliederung in 13 Distrikte

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen, Blockfreienbewegung, ASEAN Regional Forum, Internationaler Währungsfonds (IWF), Weltbank, Asiatische Entwicklungsbank, AKP-Staaten, Interpol, IRENA, Gemeinschaft der Portugiesisch-sprachigen Länder (CPLP), g7+

Medien: Suara Timor Lorosae (Engl., Port., Indon., Tetum),
Timor Post (Tetum, Indon.), Diario Tempo (port.), Diario Nacional (Port.), Seminario (Port.), Lia Foun (Tetum)

Bruttoinlandsprodukt: 4,5 Mrd. USD (IWF-Schätzung für 2014)
Ca. 37% der Bevölkerung liegen unter der Armutsgrenze von 1,25 USD pro Tag (PPP)

Hauptexportprodukt:
Öl, Gas, Kaffee

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Entwicklungs­zusammenarbeit

Deutschland unterstützt das Land seit 1999 beim Aufbau. In der Anfangsphase stand neben Nahrungsmittel-, Not- und Flüchtlingshilfe die Trinkwasser­versorgung in den östlichen Distrikten im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Danach wurden die Entwicklung des maritimen Transportsektors und die Förderung der ländlichen Entwicklung als mittelfristige Schwerpunkte der Zusammenarbeit festgelegt. Künftig soll sich die Zusammenarbeit auf das Thema Krisenprävention und Konfliktbearbeitung konzentrieren.

Mehr dazu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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