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Timor-Leste

Timor-Leste

Stand: März 2013

Ländername: Demokratische Republik Timor-Leste (portug.: República Democrática Timor-Leste; in Tetum: Timor Loro Sa’e, engl.: Democratic Republic of Timor-Leste)

Klima: tropisch mit Temperaturen von 20-33° C in der Trockenzeit (Mai - Nov) und 29-35° C in der Regenzeit (Dez.-April)

Lage: östlicher Teil der Insel Timor (West-Timor gehört zu Indonesien)

Größe des Landes: 18 889 qkm, Exklave Oecussi-Ambeno 2461 qkm; Insel Ataúro 144 qkm; Insel Jaco 8 qkm

Hauptstadt: Díli (ca. 300.000 Einwohner)

Bevölkerung: ca. 1,1 Mio. Einwohner (gem. Volkszählung 2010)

Landessprachen: offiziell: Portugiesisch und Tetum, Arbeitssprachen: Indonesisch und Englisch

Religionen / Kirchen: ca. 96,5% Katholiken, kleine Minderheiten von Moslems, Protestanten, Buddhisten, Hindus

Nationaltag: 28. November

Unabhängigkeit: 20. Mai 2002

Regierungsform: Parlamentarisch-demokratische Republik

Staatsoberhaupt: Taur Matan Ruak

Regierungschef: Kay Rala Xanana Gusmao

Außenminister: José Luis Guterres

Parlament: Ein-Kammer-System mit insgesamt 65 Sitzen

Regierungskoalition: National Congress for Timorese Reconstruction (CNRT) mit der Democratic Party (PD) und Frenti-Mudansa (FM), 40 von 65 Sitzen

Verwaltungsstruktur: Gliederung in 13 Distrikte

Mitgliedschaft in internat.Organisat.: Vereinte Nationen, Blockfreienbewegung, ASEAN Regional Forum, Internationaler Währungsfonds (IWF), Weltbank, Asiatische Entwicklungsbank, AKP-Staaten, Interpol, IRENA

Medien: Suara Timor Lorosae (Engl., Port., Indon., Tetum),
Timor Post (Tetum, Indon.), Diario Tempo (port.), Diario Nacional (Port.), Seminario (Port.), Lia Foun (Tetum)

Bruttoinlandsprodukt (nominal: 1,054 Mrd. USD):
790 Mio USD (2009), (2010), 1.054 (2011*), 1252 (2012*)

Öl-BIP (nominal): 2.634 (2009), 3.199 (2010), 4315 (2011*) 4073 (2012*)

(2011 / Quelle: Weltbank; * = Prognose)

Pro-Kopf-BIP (non-oil): 916 USD (2010, Quelle IWF); das Einkommen von rd. 50 % der Bevölkerung liegt unter der absoluten Armutsgrenze von 1 USD pro Tag

Hauptexportprodukt: Öl, Gas, Kaffee

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Entwicklungs­zusammenarbeit

Deutschland unterstützt das Land seit 1999 beim Aufbau. In der Anfangsphase stand neben Nahrungsmittel-, Not- und Flüchtlingshilfe die Trinkwasser­versorgung in den östlichen Distrikten im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Danach wurden die Entwicklung des maritimen Transportsektors und die Förderung der ländlichen Entwicklung als mittelfristige Schwerpunkte der Zusammenarbeit festgelegt. Künftig soll sich die Zusammenarbeit auf das Thema Krisenprävention und Konfliktbearbeitung konzentrieren.

Mehr dazu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: