Hauptinhalt
Schweiz
Stand: März 2012
Ländername: Schweizerische Eidgenossenschaft (CH = Confoederatio Helvetica)
Klima: Alpin-gemäßigt
Lage: Mitteleuropa; Grenzen im Westen zu Frankreich, im Osten zu Liechtenstein und Österreich, im Norden zu Deutschland, im Süden zu Italien
Landesfläche: 41.285 Quadratkilometer
Hauptstadt: Bern (131.791 Einwohner)
Bevölkerung: Gesamtzahl: 7.870.100 (31.12.2010), davon 1.772.279 Ausländer (Stand 31.12.2011), davon 276.828 Deutsche (15,6 Prozent)
Landessprachen: Amtssprachen: Deutsch 63,7 Prozent, Französisch 20,4 Prozent, Italienisch 6,5 Prozent, Rätoromanisch 0,5 Prozent; andere Sprachen: 9 Prozent (Serbisch/Kroatisch, Albanisch, Portugiesisch, Spanisch, Englisch, Türkisch u.a.)
Religionen / Kirche: (Wohnbevölkerung): Römisch-katholisch 41,8 Prozent, Protestanten 35,3 Prozent, Muslime 4,3 Prozent, orthodoxe Christen 1,8 Prozent, andere Christen 0,4 Prozent, Hindus 0,4 Prozent, Buddhisten 0,3 Prozent, Juden 0,2 Prozent, konfessionslos 11,1 Prozent
Nationalfeiertag: 1. August
Unabhängigkeitsdatum: 1291 Gründung der Eidgenossenschaft durch die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden; 1848 Bundesstaat mit Bundesverfassung und Bundesstadt Bern
Staatsform: Demokratischer und republikanischer Bundesstaat
Staatsoberhaupt: Funktion im Kreis der sieben Bundesratsmitglieder turnusmäßig jährlich wechselnd: 2012 Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), Vertreter (ebenfalls im Kreis der Bundesratsmitglieder turnusmäßig jährlich wechselnd): 2012 Bundesrat Ueli Maurer (SVP)
Regierungschef: entfällt (Der dem Kollegialorgan der sieben Bundesräte vorsitzende Bundesrat, der als Bundespräsident bezeichnet wird, übt die Funktion des Regierungschefs aus.)
Außenminister: Bundesrat Didier Burkhalter (FDP)
Parlament: zwei Kammern, gemeinsam: Bundesversammlung. Nationalrat 200 Sitze, Präsident 2011/2012: Hansjörg Walter (SVP); Ständerat 46 Sitze, Präsident 2011/2012 Hans Altherr (FDP). Letzte Parlamentswahlen am 23. Oktober 2011; nächste Wahlen: 2015.
Regierungsparteien: Folgende Parteien sind in der Regierung (dem Bundesrat) vertreten, in dem tradtionell das "Konkordanzprinzip" gilt:
- Schweizerische Volkspartei (SVP)
- Sozialdemokratische Partei (SP)
- Freisinnig-Demokratische Partei (FDP. Die Liberalen)
- Christliche Volkspartei (CVP)
- Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP)
Opposition: Gibt es im herkömmlichen Sinn in der Schweiz nicht (s.o.). Das Parlament entscheidet mit wechselnden Mehrheiten. Folgende Parteien sind neben den o.g. im Parlament vertreten:
- Christlich-soziale Partei Obwalden
- Evangelische Volkspartei der Schweiz EVP
- Die Grünen GPS
- Grünliberale GLP
- Lega dei Ticinesi
- Mouvement Citoyens Genevois (MCG)
Gewerkschaften: Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB), Christlich-nationaler Gewerkschaftsbund, Vereinigung schweizerischer Angestelltenverbände, sowie Arbeitnehmerorganisationen, die keinem Dachverband angehören
Organisationen der Wirtschaft:
Spitzenverband: ECONOMIESUISSE in Zürich (vergleichbar dem BDI)
Spitzenverband der Arbeitgeber: Schweizerischer Arbeitgeberverband, ebenfalls in Zürich
Schweizerische Bankiersvereinigung (SWISSBANKING) in Basel
Westschweiz: Centre Patronal in Lausanne.
Verwaltungsstruktur: Betont föderalistischer Bundesstaat aus 20 Kantonen und 6 Halbkantonen mit starken kantonalen Kompetenzen
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Die Schweiz ist Mitglied aller wichtigen Internationalen Organisationen
Wichtigste Medien:
1. Rundfunk: öffentlich rechtlich: Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft "SRG SSR idée suisse" mit Radio und TV-Programmen in deutscher, französischer, italienischer und rätoromanischer Sprache; daneben verschiedene private regionale und lokale Radiostationen und wenige regionale private TV-Sender.
2. Printmedien: Auflagenstärkste Zeitungen (2011): Tageszeitungen (Leserzahlen):
a) Deutschschweiz: „20 Minuten“ (Gratiszeitung) (1,379 Mio.), Blick (Boulevardzeitung) (622.000), TagesAnzeiger Zürich (508.000), Mittelland/Aargauer Zeitung (391.000), Berner Zeitung / Der Bund (353.000), Blick am Abend (Gratiszeitung) (635.000), Neue Zürcher Zeitung (NZZ) (292.000), Neue Luzerner Zeitung (276.000), Die Südostschweiz (236.000), St. Galler Tagblatt (264.000), Zürcher Regionalzeitungen (246.000), Basler Zeitung (161.000)
b) Romandie: Gratiszeitungen 20 minutes (461.000) und 24 Heures (223.000); Le Matin (266.000), Tribune de Genève (138.000), Le Temps (119.000)
c) Tessin: Corriere del Ticino (2011: 125.000)
d) Sonntagszeitungen: SonntagsBlick (825.000), SonntagsZeitung (758.000), Matin Dimanche (526.000), NZZ am Sonntag (490.000), Sonntag (352.000), BaZ am Sonntag (neu seit Dez. 2011, Startauflage 230.000)
e) Wochenzeitungen/Magazine: Die Weltwoche (329.000), Bilanz (197.000), L'Hebdo (204.000)
3. Presse-Agentur: Schweizerische Depeschen-Agentur (SDA)
Währung: Schweizer Franken (CHF), 1 Euro = ca. 1,20 CHF (Stand: 28.03.2011)
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2011: ca. 558 Milliarden CHF
BIP/Kopf 2011: 70.500 CHF
Hinweis:
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.
