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Dschibuti

Dschibuti

Ländername: Republik Dschibuti/République de Djibouti

Klima: semi-arid tropisch; November bis März gemäßigte Temperaturen, April bis Oktober sehr heiß und teilweise feucht (insbesondere Mai und September).

Lage: Küstenstaat am Horn von Afrika, gelegen am Roten Meer und dem Golf von Aden mit 370 km Küstenlänge; Nachbarländer: Eritrea, Äthiopien und Somalia.

Größe des Landes: 23.200 qkm.

Hauptstadt: Dschibuti, ca. 600.000 Einwohner (Schätzung).

Bevölkerung: 887.861. (Weltbank, 2015); davon ungefähr 60 Prozent Somali (Issa), 35 Prozent Afar, 5 Prozent Andere; Wachstumsrate: ca. 1,3 Prozent

Landessprachen: Französisch, Arabisch (offizielle Sprachen), Somali, Afar

Religion: Islam (94 Prozent), Christen (6 Prozent)

Nationaltag: 27. Juni, Unabhängigkeitstag

Unabhängig seit: 27. Juni 1977

Staats-/Regierungsform: Präsidialrepublik

Staatsoberhaupt und Regierungschef: Präsident Ismail Omar Guelleh (seit 8.5.1999), am 8. April 2005 und am 8. April 2011 jeweils wiedergewählt; Amtszeit 5 Jahre

Premierminister: M. Abdoulkader Kamil Mohamed (seit 31.03.2013)

Außenminister: Mahamoud Ali Youssouf (seit 22.05.2005)

Parlament: Nationalversammlung mit 65 Abgeordneten; 43 Mitglieder der Nationalversammlung sind Vertreter der Regierungskoalition. Wahlperiode 5 Jahre, letzte Wahl am 22. Februar 2013. Parlamentspräsident: Mohamed Ali Houmed.

Regierungsparteien: Regierungskoalition: "Union pour la Majorité Présidentielle" (Union für präsidentielle Mehrheit) umfasst die frühere Einheitspartei "Rassemblement Populaire pour le Progrès" (RPP, Vorsitzender: Präsident Ismail Omar Guelleh) sowie die "Front pour la restauration de l’unité et de la démocratie" (FRUD) und die "Parti populaire social démocrate" (PPSD).

Opposition: Bei den Parlamentswahlen im Februar 2008, bei den Präsidentschaftswahlen 2011 sowie bei den Regional- und Kommunalwahlen im Januar/Februar 2012 trat die Opposition nicht an. An den Parlamentswahlen im Jahre 2013 beteiligte sich die Opposition, erklärte das von der Regierung veröffentlichte Ergebnis jedoch für gefälscht. 2013 umfasste das Wahlbündnis der Opposition "Union pour le Salut National" (Vorsitz: Ahmed Youssof Houmed)"die "Alliance républicaine pour la démocratie" (ARD), das "Mouvement pour le renouveau démocratique et le développement" (MRDD), die "Union djiboutienne pour la démocratie et la justice" (UDJ), die "Parti national démocratique" (PND), das "Mouvement pour le Développement et la Liberté" (MoDeL) und die – im Dezember 2004 aus dem Bündnis ausgeschlossene – "Parti djiboutienne pour le développement" (PDD).

Gewerkschaften: Union Générale des Travailleurs de Djibouti (UGTD).

Organisationen der Wirtschaft: Handelskammer "Chambre de Commerce"  

Verwaltungsstruktur: Sechs Verwaltungsbezirke: Dschibuti Stadt, Ali Sabieh, Arta, Dikhil, Obock, Tadjourah.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, Afrikanische Union, Arabische Liga, Organisation der Islamischen Konferenz, Blockfreien-Bewegung, IGAD (Intergovernmental Authority for Development), Internationales Olympisches Komitee, Communauté des Etats sahéliens-sahariens, Comesa (Common Market for Eastern and Southern Africa), International Maritime Organization.

Wichtigste Medien: Staatliche Nachrichtenagentur "Agence djiboutienne d’actualité"; Zeitung "La Nation" (vier bis fünf Ausgaben/Woche mit geringer Auflage, inzwischen auch englischsprachige Ausgabe, die einmal wöchentlich erscheint); Wochenzeitschrift "Al Qarn" (arabisch); staatlicher Rundfunk/Fernsehen "Radio Télévision de Djibouti". Djiboutis Medienlandschaft wird von staatlichen Medien dominiert. Private Radio- bzw. Fernsehstationen gibt es nicht und oppositionelle Medien haben ihren Sitz außerhalb Dschibutis.

Bruttoinlandsprodukt: 2014: 1,582 Milliarden USD (Schätzung Weltbank).

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