Hauptinhalt

Bolivien

Bolivien

Stand: November 2014

Ländername: Plurinationaler Staat Bolivien - Estado Plurinacional de Bolivia
(aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Webseite die Bezeichnung "Bolivien" verwendet)

Klima: von Hochgebirgsklima (Anden) über subtropisches Klima (Yungas) bis tropisches Tieflandklima (Beni) und Trockenzone (Chaco)

Lage: zwischen 10 Grad und 23 Grad südlicher Breite sowie 68 Grad und 58 Grad westlicher Länge; Binnenland (Nachbarn: Brasilien, Paraguay, Argentinien, Chile, Peru)

Fläche: 1.098.581 qkm

Hauptstadt: Sucre (ca. 260.000 Einwohner)

Regierungssitz: La Paz (ca. 760.000 Einwohner, zusammen mit der Nachbarstadt El Alto rd. 1,6 Mio. Einwohner)

Bevölkerung: 10,03 Mio. (Volkszählung 2012). Wachstumsrate: 1,7% pro Jahr. Hoher Anteil indigener Bevölkerung (laut Volkszählung 40% Indigene unter der Bevölkerung über 14 Jahren)

Landessprache: Spanisch, Quechua, Aymara, andere indigene Sprachen

Religionen: überwiegend römisch-katholisch (78%), evangelikale Kirchen, starke Einflüsse alter Naturreligionen

Nationalfeiertag: 6. August

Unabhängigkeit: 06.08.1825

Regierungsform: Präsidialsystem mit Zweikammerparlament

Staatspräsident und Regierungschef: Evo Morales Ayma (seit 22.01.2006)

Vizepräsident: Alvaro García Linera (seit 22.01.2006)

Außenminister: David Choquehuanca (seit 23.01.2006)

Parlament: Zweikammersystem: Plurinationale Legislative Versammlung, bestehend aus Senat (Senado Nacional, 36 Mitglieder) und Abgeordnetenhaus (Cámara de Diputados, 130 Mitglieder). Der Vizepräsident ist ex officio auch Präsident der Plurinationalen Legislativen Versammlung. In der Abgeordnetenkammer gibt es sieben reservierte Sitze für Vertreter der indigenen Völker. Regierungspartei MAS hat eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern.

Parteien (in Klammern Wahlergebnis vom 12. Oktober 2014): Movimiento al Socialismo (MAS; linksgerichtet; 61,4%), Unidad Democratica (UD; wirtschaftsfreundlich-liberal; 24,2%), Partido Democata Christiano (PDC;konservativ; 9%).

Gewerkschaften: Dachorganisation: Central Obrera Boliviana (COB);
wichtige Einzelgewerkschaften: Lehrer und Bauern, Fabrikarbeiter, Transportarbeiter, Bergarbeiter, Kokabauern

Organisation der Wirtschaft: Es gibt die üblichen Unternehmerorganisationen

Verwaltungsstruktur: Neun Departamentos mit gewählten Gouverneuren und Regionalparlamenten. 311 Gemeinden mit gewählten Bürgermeistern und Gemeinderäten.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen (außer IMO - International Maritime Organization), Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR), Bolivarische Alternative für die Völker unseres Amerikas – Vertrag über Handel der Völker (ALBA-TCP), CELAC (Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten), ALADI (Asociación Latinoamericana de Integración), SELA (Lateinamerikanisches Wirtschaftssystem), Andengemeinschaft (CAN), La Plata-Gruppe, Amazonaspakt, Rio-Gruppe; mit Mercosur assoziiert (Freihandelszone); Blockfreien-Bewegung

Wichtigste Medien:
Tageszeitungen:
La Paz: „Página Siete“, "La Razón" (staatsnah), "El Diario","La Prensa", “Cambio” (staatlich)
Cochabamba: "Los Tiempos", "Opinión"
Santa Cruz: "El Deber", "El Nuevo Día", "El Mundo"
Fernsehen:
ein staatlicher Fernsehsender sowie ein staatsnaher, Universitätsfernsehen in La Paz, Cochabamba, Sucre, Santa Cruz, ca. 300 Privatfernsehsender in La Paz, Santa Cruz, Cochabamba
Radio:
ein staatlicher, ein staatsnaher und ca. 675 private Rundfunksender

Bruttoinlandsprodukt: 28,7 Mrd. USD (2013) - in aktuellen Preisen

BIP pro Kopf: 2.750 USD (2013)

Wirtschaftswachstum: 5,5 % (2013)

Hinweis
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Entwicklungs­zusammenarbeit

Bolivien ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf mittel- und langfristige strukturelle Reformen und ist armutsorientiert angelegt. Schwerpunkte sind die Reform von Verwaltung und Justiz sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft, dazu Sicherstellung der Wasserversorgung, verbessertes Abwassermanagement und die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Näheres dazu beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Seite teilen:

Einreise & Aufenthalt

Auswärtiges Amt

Reise & Sicherheit

Außen- und Europapolitik

Ausbildung & Karriere