Hauptinhalt

Albanien

Albanien

Stand: Oktober 2011

Ländername: Republik Albanien (Republika e Shqipërisë)

Klima: an der Adriaküste mediterran, im östlichen Gebirge kontinental, besonders im Winter hohe Niederschläge (ca. 1.300 mm)

Lage: Albanien liegt am westlichen Rand der Balkanhalbinsel zwischen Montenegro und Kosovo im Norden, der EJR Mazedonien im Osten, Griechenland (Korfu) im Süden.

Landesfläche: 28.748 qkm

Hauptstadt: Tirana,624.642Einwohner

Bevölkerung: .3,659,616 Einwohner

Landessprache: Albanisch (Shqip)

Religionen/Kirchen: Religionsverbot Ende 1990 aufgehoben. Bis zu 70 Prozent der Bevölkerung sind Moslems; 20 Prozent griechisch-orthodox; 10 Prozent katholisch

Nationalfeiertag: 28. und 29. November (Proklamation der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich 1912; Ende der italienisch-deutschen Besetzung 1944).

Unabhängigkeit: 28.11.1912 ausgerufen, 29.07.1913 von den europäischen Mächten anerkannt.

Regierungsform: Parlamentarische Republik

Staatsoberhaupt: Präsident Bamir Topi, seit 24.07.2007

Regierungschef: Sali Berisha (DP) seit 11.09.2005

Außenminister: Edmond Haxhinasto (LSI) seit 17.09.2010

Parlament: Versammlung der Republik, eine Kammer, 140 Sitze, Präsidentin: Jozefina Topalli (DP) seit 03.09.2005

Regierungskoalition: Fraktion der Demokratischen Partei (DP): Erste, am 18.12.1990 zugelassene, demokratische Partei. Ordnet sich selbst als rechts von der Mitte ein, ging als stärkste Partei aus der letzten Parlamentswahl am 28.06.2009 hervor, 67 Abgeordnete, Vorsitzender: Sali Berisha; Sozialistische Bewegung für Integration (LSI), 4 Abgeordnete, Vorsitzender: Ilir Meta; Republikanische Partei (RP), 1 Abgeordneter; Partei der Chamen (PDI), 2 Abgeordnete.

Opposition: Fraktion der Sozialistischen Partei (SP): Im Juni 1991 aus der am 08.11.1941 gegründeten kommunistischen „Partei der Arbeit Albaniens“ hervorgegangen. Sie strebt ein sozialdemokratisches Modell westeuropäischer Prägung an. Vorsitzender: Edi Rama seit 10.10.2005, davor Fatos Nano, 64 Abgeordnete; Menschenrechtspartei (PBDNJ), 1 Abgeordneter. Derzeit gibt es einen unabhängigen/fraktionslosen Abgeordneten.

Gewerkschaften: Die kommunistische Einheitsgewerkschaft ist in der SP-nahen "Konföderation der Gewerkschaften Albaniens" (KSSH) aufgegangen. Die "Union unabhängiger Gewerkschaften Albaniens" (BSPSH) steht der DP-nahe.

Verwaltungsstruktur: Albanien ist in 12 Präfekturen, 36 Bezirke, 74 Städte und 310 Gemeinden aufgegliedert. Die Bürgermeister sowie die Gemeinde- und Bezirksräte werden direkt gewählt; die Präfekten vom Ministerrat ernannt. Kommunalwahlen vom 8. Mai 2011 ergaben ergaben wiederum einen Sieg der oppositionellen SP in den Städten (mit Ausnahme eines knappen Sieges der DP in Tirana), während die DP sich in ländlichen Gebieten halten konnte.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen sowie OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank, WTO (Welthandelsorganisation), EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), NATO, (Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat), Schwarzmeer-Kooperationsrat, seit November 1992 Mitgliedschaft in der Islamischen Konferenz (OIC), seit 10.07.95 Mitglied des Europarats.

Wichtigste Medien: Öffentlich-rechtliche TV und Rundfunkanstalt: Radiotelevizioni Shqiptar-RTVSh; Staatliche Nachrichtenagentur ATSh; Lokale und landesweite private TV- und Rundfunksender: TOP CHANNEL; KLAN; VIZION+, KOHA TV, CLUB FM, TOP ALBANIA RADIO; Größte unabhängige Tageszeitung „Panorama, daneben „Mapo“, „Shqip“, "Shekulli", "Korrieri", "Koha Jone", "Gazeta Shqiptare", „Albania“, „Standard“; Parteizeitungen: "Rilindija Demokratike" (Demokratische Partei); "Zeri i Popullit" (Sozialistische Partei); "Republika" (Republikanische Partei), „Integrimit“ (Sozialistische Bewegung für Integration)

Bruttoinlandsprodukt: 11,955 USD (Schätzung des IWF für 2010)

pro Kopf: 3,825 USD (Schätzung des IWF für 2010)

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 

Stabilitätspakt für Südosteuropa

Informationen zum Stabilitätspakt für Südosteuropa und seine Nachfolgeorganisation, den Regionalen Kooperationsrat.