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Deutsch-peruanische Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit im Wirtschafts- und Klimaschutzbereich stand im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Außenminister Guido Westerwelle und seinem peruanischen Amtskollegen Rafael Roncagliolo am 21. Oktober in Berlin. Der neue peruanische Außenminister hat Deutschland auf seiner ersten Europareise besucht.

Außenminister Westerwelle betonte, dass Deutschland sich für ein zügiges Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Peru und Kolumbien einsetze. Die deutsche Wirschaft sei interessiert daran, in Peru zu investieren und langfristige Partnerschaften aufzubauen. Davon könnten beides Seiten profiitieren.

Der peruanische Außenminister wies auf das Programm seiner Regierung hin, das einen guten Rahmen für wirtschaftliche Entwicklung und eine Steigerung der sozialen Teilhabe setzen wolle.

Die peruanische Wirtschaft weist zur Zeit die höchsten Wachstumsraten in Lateinamerika auf. Peru ist unter anderem ein international bedeutender Produzent von Rohstoffen wie Kupfer, Gold und Silber. Die 2009 begonnenen Freihandelsverhandlungen zwischen der EU sowie Peru und Kolumbien wurden 2010 abgeschlossen und das Freihandelsabkommen könnte 2012 in Kraft treten.


Peru ist für Deutschland auch ein wichtiger Partner bei der Förderung des Internationalen Klimaschutzes. Außenminister Westerwelle betonte die Bedeutung des Klimaschutzes auch als Teil der präventiven Diplomatie und Konfliktprävention.

Zudem waren sich beide Länder einig, dass man auch im Bereich der Bekämpfung des Drogenhandels noch enger zusammenarbeiten wolle.


Stand 21.10.2011