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Kosovo: Zukunft liegt in der EU

Europa-Staatsminister Michael Roth und die kosovarischen Dialogministerin Edita Tahiri

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Europa-Staatsminister Michael Roth und die kosovarischen Dialogministerin Edita Tahiri

Europa-Staatsminister Michael Roth und die kosovarischen Dialogministerin Edita Tahiri

Europa-Staatsminister Michael Roth und die kosovarischen Dialogministerin Edita Tahiri

Staatsminister für Europa Michael Roth traf sich zum wiederholten Mal mit der kosovarischen Dialogministerin Edita Tahiri, um sich mit ihr über die Zukunft des Westbalkanstaates und der gesamten Region auszutauschen.

Beide hoben die Bedeutung des so genannten Berlin-Prozesses hervor, der im europäischen Verbund ins Leben gerufen wurde, um bei  Infrastruktur, Energienetzen, aber auch regionalem Jugendaustausch zu konkreten Ergebnissen zu kommen.

Kosovo braucht stabile Regierung

Europa-Staatsminister Roth versicherte, dass Deutschland gemeinsam mit den EU-Partnern bereit stehe, Kosovo weitere Unterstützung zukommen zu lassen, machte zugleich jedoch auch deutlich:

Die Zukunft Kosovos liegt wie die aller anderen Westbalkan-Länder in der EU. Die Beitrittsperspektive steht. Wir brauchen jedoch jetzt dringend auch eine stabile Regierung in Pristina, die Reformen voranbringt, die endlich den Menschen zugutekommen.

Schließlich sind Reformen kein Selbstzweck, sondern liegen im Interesse des Landes. Vor allem die junge Generation braucht auch Perspektiven im eigenen Land.

Blockaden und Schuldzuweisungen überwinden

Tahiri und Roth sprachen auch über die regionale Zusammenarbeit, die Voraussetzung für wirtschaftlichen Entwicklung und die weitere EU-Annäherung ist. Michael Roth mahnte:

Gegenseitige Blockaden und Anschuldigungen zwischen Kosovo und Serbien müssen unverzüglich überwunden werden.

Wir erwarten, dass der Dialog zwischen Belgrad und Pristina endlich wieder vorangeht. Vor allem stehen die derzeit in Verantwortung stehenden Politiker in der Pflicht, die Versöhnung substanziell voran zu bringen. Die gemeinsame Zukunft liegt in Europa, wohin die junge Generation beider Länder hoffnungsfroh blickt.

Zum Weiterlesen:

Deutschland und Kosovo: bilaterale Beziehungen

EU-Perspektive für Kosovo


Stand 19.06.2017

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