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Außenminister Gabriel in Paris: Deutschland und Frankreich müssen Motor sein

Die erste Reise hat ein besonderes Ziel: Mit dem Antrittsbesuch in Paris macht Außenminister Gabriel klar, warum die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich unersetzlich ist.

Es ist keine Reise wie jede andere. Der erste Besuch in der Amtszeit eines Außenministers hat eine besondere Bedeutung. Nach seiner Amtseinführung am Freitag (27.01.) ist Außenminister Gabriel heute am frühen Morgen (28.01.) aufgebrochen, um den wichtigsten Partner Deutschlands zu besuchen. In Paris wurde er von seinem französischen Amtskollegen Jean-Marc Ayrault empfangen. Zusammen berieten sich die beiden Minister über die drängendsten außenpolitischen Herausforderungen.

Mutmacher und Ideengeber für Europa

Der französische Außenminister Ayrault empfängt Sigmar Gabriel.

Der französische Außenminister Ayrault empfängt Sigmar Gabriel.
© photothek.net

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Der französische Außenminister Ayrault empfängt Sigmar Gabriel.

Der französische Außenminister Ayrault empfängt Sigmar Gabriel.

Der französische Außenminister Ayrault empfängt Sigmar Gabriel.

Im Mittelpunkt stand dabei die Zukunft Europas. „Motor, Mutmacher, Ideengeber für die europäische Einigung – das war Frankreich zusammen mit Deutschland immer und das muss es gerade jetzt sein“, sagte Gabriel. Mit seinem französischen Amtskollegen Ayrault war er sich einig: Für ein starkes Europa muss den Bürgerinnen und Bürgern vermittelt werden, wie unendlich wertvoll die europäische Einigung ist und welche Chancen für die Zukunft darin liegen. „Es gibt nach wie vor keine Region auf der Welt, in der man so frei, so demokratisch und so sicher Leben kann wie in Europa“, so Gabriel.

Deutsch-Französische Teams für Zukunftsthemen

Die enge Freundschaft und Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich reicht aber auch weit über europäische Themen hinaus. Egal ob es um gefährliche Krisen, globale Herausforderungen, oder die Zukunft der EU geht: Gemeinsam können Deutschland und Frankreich mehr erreichen, als allein. Darum haben Gabriel und Ayrault vereinbart, deutsch-französische Teams aus den beiden Außenministerien auf alle wichtigen Fragen anzusetzen, wie zum Beispiel die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. „Es ist wichtig, dass inhaltlich aber auch öffentlich sichtbar wird, dass Deutschland und Frankreich möglichst überall gemeinsame Positionen vertreten“, sagte Gabriel.

Weniger als 24 Stunden nach seiner Amtseinführung hat die Reise von Außenminister Gabriel deutlich gemacht: Die deutsch-französische Freundschaft bleibt das Fundament der deutschen Außenpolitik.


Stand 27.01.2017

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