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"Partnerschaft der Werte"
Westerwelle und Rudd
Am 28. Januar jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Australien und Deutschland zum 60. Mal. Der Austausch - auf politischer, kultureller und wirtschaftlicher Ebene - sei seitdem stetig gestiegen, so Außenminister Westerwelle nach dem Gespräch mit seinem australischem Amtskollegen Rudd in Berlin. "Unsere Länder verbindet eine Partnerschaft der Werte."
Beide Länder wollen die engen Beziehungen weiter ausbauen. "Wir sind der Überzeugung, dass nach 60 Jahren diplomatischer Beziehungen die Zeit reif ist, einen Fahrplan zu erarbeiten für die strategische Partnerschaft zwischen unseren Ländern", sagte Westerwelle. Dieser Fahrplan haben beide Minister nun in Auftrag gegeben.
Der asiatisch-pazifische Raum werde immer wichtiger für die Weltpolitik, sagte Westerwelle. Dabei sei Australien ein ganz entscheidender Brückenpfeiler. Eine breite Palette an Themen stand auf der Agenda der Außenminister - von der europäischen und weltweiten Finanzkrise, über den Nahostkonflikt, Syrien, die Lage in Myanmar bis zur Iran-Frage.
Iran-Sanktionen
Bei der Pressekonferenz
© AA
Die Europäische Union hat am 23. Januar neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen, um den Iran an einer nuklearen Bewaffnung zu hindern. "Der Iran setzt leider weiter auf Konfrontation, anstatt auf Transparenz und Kooperation", stellte der Bundesaußenminister fest.
Westerwelle begrüßte die gleichgerichteten australischen Sanktionen gegen das iranische Nuklearprogramm. "Wenn die Sanktionen von möglichst vielen in der Welt unterstützt würden, dann ist die Wahrscheinlichkeit ihres Erfolgs umso größer."
Rudd betonte die enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Australien und Deutschland in vielen Bereichen und Regionen der Welt, wie etwa in Afghanistan. Ein besonderes Feld der deutsch-australischen Kooperation ist die Entwicklungszusammenarbeit in Drittländern, insbesondere bei Projekten aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Umwelt in Südostasien.
Stand 25.01.2012
