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Flüchtlinge aus Syrien sicher in Deutschland gelandet

Am Flughafen Kassel-Calden sind am Dienstag (16. Juni) 42 Flüchtlinge aus Syrien mit einer Chartermaschine aus Alexandria gelandet. Diese Menschen gehören zu den Schutzsuchenden, die Deutschland im Rahmen des deutschen Resettlement-Programms im Jahr 2015 aus Ägypten aufnimmt. 

Die Flüchtlinge wurden seit November 2014 bis zum heutigen Tag von den ägyptischen Behörden in polizeilichem Gewahrsam bei Alexandria untergebracht. Es handelt sich um syrische und palästinensische Familien, die vor dem Krieg in Syrien geflohen sind. Die Bundesregierung hatte sich für ihre Freilassung und die Aufnahme in Deutschland eingesetzt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte in seinen Gesprächen mit der ägyptischen Führung in Kairo vor einem Monat die Aufnahme zugesagt.

Im Rahmen des Resettlement-Programms wird jährlich 500 schutzbedürftigen Flüchtlingen eine neue Lebensperspektive in Deutschland eröffnet. Ausgewählt werden Schutzsuchende, die weder die Aussicht darauf haben, sich im Land ihrer ersten Zuflucht zu integrieren noch eine Perspektive darauf, in ihr Heimatland zurückkehren zu können.

Steinmeier sagt Flüchtlingsaufnahme bei Besuch in Kairo zu

Ursprünglich hatten Schleuser den 42 Kriegsflüchtlingen versprochen, sie über die Türkei per Schiff nach Italien zu bringen. Die Schleuser beabsichtigten jedoch von Anfang an, dass die Flüchtlinge nach Ablegen der Schiffe in der Türkei auf dem Meer zu Tode kommen sollten. Die Schiffsbesatzungen setzten die Flüchtlinge letztlich aber auf einer Insel ab, wo sie von der ägyptischen Marine aufgegriffen wurden.

Verabschiedung durch die Deutsche Botschaft in Ägypten

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© AA

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Verabschiedung durch die Deutsche Botschaft in Ägypten

Verabschiedung durch die Deutsche Botschaft in Ägypten

Verabschiedung durch die Deutsche Botschaft in Ägypten

Am Dienstag (16.6.) war es nun soweit: Ein Team des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge hat die Reise nach Deutschland - mit Unterstützung der Deutschen Botschaft in Kairo, der Internationalen Organisation für Migration (IOM), dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und ägyptischen Stellen - vorbereitet. Am Nachmittag sind die Personen wohlbehalten in Deutschland eingetroffen.

Bevor die Neuankömmlinge nun auf die Bundesländer verteilt werden, wohnen sie zunächst rund 14 Tage im Grenzdurchgangslager Friedland. In einem "Wegweiserkurs" erhalten sie grundlegende Deutschkenntnisse und erstes Wissen über ihre neue Heimat. Anschließend werden die Resettlement-Flüchtlinge in ihre Aufnahmekommunen reisen, wo sie unmittelbar an einem Integrationskurs teilnehmen und einen Arbeitsplatz suchen können.

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Stand 17.06.2015

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