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Deutsche Hochschulen im Ausland
- Ägypten: Deutsche Universität Kairo / German University Cairo (GUC)
- China: Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg (CDHK) in Shanghai
- Indonesien: Swiss German University in Jakarta
- Jordanien: Deutsch-Jordanische Universität / German Jordanian University (DJU)
- Kasachstan: Deutsch-Kasachische Universität (DKU) in Almaty
- Oman: German University of Technology (GUTech) in Maskat
- Singapur: German Institute of Science & Technology – TUM Asia (GIST-TUM Asia)
- Ungarn: Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest (AUB)
- VAE: German Graduate Faculty of Logistics (GGFL) in Abu Dhabi
- Türkei: Deutsch-Türkische Universität (DTU)
Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklung deutscher Studienangebote und die Gründung von Hochschulen nach deutschem Modell im Ausland. Sie kann den Anschub solcher Projekte im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel mit ihrem Förderinstrumentarium im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Programms "Deutsche Studienangebote im Ausland" über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) fördern.
Externer Link, öffnet in neuem FensterDAAD: Deutsche Studienangebote im Ausland
Die geförderten Einrichtungen müssen sich auf Dauer selbst, zum Beispiel durch Studiengebühren, private Drittmittel, Sponsoring der Wirtschaft – auch der deutschen Firmenrepräsentanzen – vor Ort, staatliche Unterstützung des Sitzlandes, finanzieren.
Ägypten: Deutsche Universität Kairo / German University Cairo (GUC)
Die deutsche Universität Kairo (GUC) ist eine private ägyptische Universität mit den Schwerpunkten Ingenieurswissenschaften, angewandte Naturwissenschaften und technisch orientiertes Management. Die von ägyptischen Investoren finanzierte Privatuniversität startete im Oktober 2003 ihren Lehrbetrieb.
Die GUC wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung errichtet. Die Studiengänge bauen auf deutschen Curricula auf. Die Universitäten Ulm und Stuttgart stehen ihr als Partner zur Seite. Sie gewährleisten die Qualität der Lehrinhalte und der Abschlüsse, die in Deutschland anerkannt werden. Beide Hochschulen werden dabei vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt.
Anfang 2009 waren bereits über 8.000 Studierende an der GUC immatrikuliert. Die Studiengänge orientieren sich an neuen Berufsfeldern und vermitteln eine praxisorientierte Ausbildung.
An der German University in Cairo lehren ägyptische und deutsche Dozentinnen und Dozenten, die in Deutschland ausgebildet wurden. Unterstützt werden sie von deutschen Gastprofessoren. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Deutsch wird ebenfalls unterrichtet, um die Studierenden auf Studienaufenthalte in Deutschland und Praktika in deutschen Unternehmen vorzubereiten. Am 8. März 2011 eröffnete die GUC ergänzend zu ihrem Deutschlandbüro an der Universität Ulm ein Kontaktbüro in Berlin.
Externer Link, öffnet in neuem FensterGerman University in Cairo
China: Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg (CDHK) in Shanghai
Eines der umfangreichsten und ambitioniertesten deutschen Hochschulprojekte in China ist das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg (CDHK) an der Tongji-Universität in Shanghai.
Die Tongji-Universität wurde 1907 als „Shanghai Deutsche Medizinschule“ von dem deutschen Arzt Erich Paulun gegründet. 1998 wurde das CDHK als Gemeinschaftseinrichtung des DAAD und der Tongji-Universität in Shanghai eröffnet und bietet ein praxisnahes und industrienahes Studium nach deutschem Vorbild.
Deutsche Projektpartner sind der DAAD, die TU Berlin, Ruhr-Universität Bochum, Humboldt-Universität Berlin, TU München sowie Top-Unternehmen der deutschen Wirtschaft
Für die zweisprachigen Masterstudiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht liegen die Studiengebühren bei jährlich ca. 500 Euro für einen Deutschkurs und weitere 500 Euro für den Master-Kurs (gestaffeltes System der Tongji-Universität mit leistungsabhängigen Gebührenbefreiungen). Das Kolleg verfügt über 340 Studienplätze.
Die Unterrichtssprache ist überwiegend Chinesisch, die Studentinnen und Studenten werden jedoch ausnahmslos von Dozenten unterrichtet, die in Deutschland studiert oder promoviert haben. In jedem Fachsemester sind zwei Wochen Blockvorlesungen deutscher Professoren in deutscher Sprache vorgesehen. Ein Doppelmaster-Programm mit der TU München läuft seit mehreren Jahren erfolgreich; in Zukunft sollen entsprechende Programme auch mit der Ruhr-Universität Bochum und der TH Aachen aufgelegt werden.
Externer Link, öffnet in neuem FensterChinesisch-Deutsches Hochschulkolleg (CDHK) in Shanghai
Indonesien: Swiss German University in Jakarta
Die private Swiss German University (SGU) wurde im Jahr 2000 als Gemeinschaftsprojekt mit deutschen, österreichischen, schweizer und indonesischen Partnern gegründet. Mit mittlerweile 1.000 Studierenden arbeitet die erste indonesische Hochschule unter ausländischer Führung erfolgreich. Sie befindet sich im German Center Indonesia in der neuen Satellitenstadt Bumi Serpong Damai bei Jakarta. Die Studiengänge (Ingenieur, Wirtschafts-, Natur- und Sozialwissenschaften und Recht) beinhalten zwei Praxissemester, von denen eines in der Regel in Deutschland absolviert wird. Die Studiengänge schließen nach acht Semestern mit dem Bachelor ab, in einzelnen Bereichen folgt ein Masterprogramm. Studenten im Bachelorbereich erhalten neben dem indonesischen akademischen Grad auch eine deutsche Urkunde der Hochschulen Konstanz und Südwestfalen. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau wird die Möglichkeit zur Promotion angeboten.
Das Projekt wurde in privater Initiative gegründet und trägt sich selbst. Der DAAD unterstützt das Projekt durch Kurzzeitdozenturen.
Deutsche Partner der SGU sind die TU Ilmenau, die Fachhochschulen Konstanz, Soest, Erfurt, Albstadt-Sigmaringen, Offenburg, Mittweida, Brandenburg, Osnabrück und die Klinik Kloster Paradiese in Soest.
Paul Freiherr von Maltzahn, Deutscher Botschafter in Indonesien, ist Vorsitzender des Stiftungsrats der SGU.
Externer Link, öffnet in neuem FensterSwiss German University
Jordanien: Deutsch-Jordanische Universität / German Jordanian University (DJU)
Die German Jordanian University (GJU) hat den Studienbetrieb zum Wintersemester 2005/2006 auf dem Campus der Royal Scientific Society in Amman als vorläufigem Standort aufgenommen. Der endgültige Standpunkt Madaba, südwestlich von Amman, soll ab 2011 bezogen werden.
Die German Jordanian University ist eine praxisorientierte staatliche Hochschule mit starker Beteiligung der Wirtschaft nach deutschem Modell. Den Studierenden soll in industrie- und arbeitsmarktorientierten Studiengängen wie Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften ein fünfjähriger B.A.-Abschluss ermöglicht werden. Die GJU bietet englischsprachige Studiengänge mit den Abschlüssen B.Sc., M.Sc. und MBA an, die sowohl in Jordanien, als auch in Deutschland akkreditiert sind. Alle Studierenden erlernen von Beginn ihres Studiums an intensiv die deutsche Sprache. Die Studierenden verbringen ein Studienjahr in Deutschland, in dessen Verlauf neben einem Semester an einer deutschen Fachhochschule ein Industriepraktikum vorgesehen ist.
Von deutscher Seite wird das Projekt vor allem durch Know-How-Transfer mithilfe einer großzügigen Finanzierung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) über das Studienexportprogramm des DAAD unterstützt. Die Hauptfinanzierung des Projekts wird von jordanischer Seite und durch Studiengebühren gesichert.
Seit dem Wintersemester 2010/11 werden 20 Studiengänge, einschließlich dem Masterstudiengang „Deutsch als Fremdsprache“, angeboten. Die deutsche Partnerhochschule der DJU ist die Fachhochschule Magdeburg-Stendal gemeinsam mit einem Konsortium von zukünftig insgesamt 70 deutschen Hochschulen. Mehrere deutsche Firmen nehmen regelmäßig jordanische Studierende für ihr Praktikum in Deutschland auf.
Im WS 2010/11 studierten etwa 2.100 Studierende an der GJU, bei Vollbetrieb ab 2013 werden 5.000 Studierende erwartet.
Kasachstan: Deutsch-Kasachische Universität (DKU) in Almaty
Die DKU wurde 1999 auf private Initiative von kasachischen und deutschen Lektoren in Almaty mit dem Ziel der Ausbildung von Fachkräften nach deutschem Vorbild gegründet. Träger der privaten DKU ist der gemeinnützige „Fonds für deutsch-kasachische Zusammenarbeit in der Ausbildung“.
Die russisch- und deutschsprachige Lehre orientiert sich an deutschen Studienordnungen und berücksichtigt auch kasachische staatliche Bildungsstandards. In 2007 konnten erste Studiengänge nach deutschem Vorbild eingeführt werden. Deutsche Projektpartner sind das Internationale Hochschulinstitut Zittau sowie ein Konsortium aus sechs weiteren Fachhochschulen.
Das Auswärtige Amt und das kasachische Ministerium für Bildung und Wissenschaft unterstützen die Universität.
Etwa 425 Studierende sind in sechs Fakultäten eingeschrieben. Zu den innovativen Bachelorstudiengängen gehören Energie- und Umwelttechnik, Telematik und Verkehrslogistik. Es existieren die Masterstudiengänge Internationales Unternehmensmanagement und Regionalstudien: Zentralasien. In 2010 werden die ersten Studierenden zwei Semester an deutschen Partnerhochschulen studieren und damit die Möglichkeit haben, ein deutsch-kasachisches Doppeldiplom zu erhalten.
Die Studiendauer beträgt im Bachelorstudiengang acht Semester, im Masterstudiengang vier Semester.
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Oman: German University of Technology (GUTech) in Maskat
Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen richtete 2005 in Zusammenarbeit mit Partnern in Oman die German University of Technology (GUTech) in Maskat ein. Die Hochschule soll die führende technische Hochschule in der Region werden und dabei die höchsten Anforderungen in Lehre und Forschung anstreben. Die RWTH Aachen bietet der GUTech Unterstützung in allen akademischen Angelegenheiten und eine Betreuung durch Lehrstuhlinhaber der RWTH Aachen. Darüber hinaus beaufsichtigt die RWTH Aachen die Umsetzung der Richtlinien und Grundsätze des Qualitätsmanagements, um die Qualität der Lehre und des Studiums an der GUTech sicherzustellen.
Die Studiengebühren betragen etwa 4.100 Euro pro Semester für Bachelor-Studiengänge. Derzeit studieren rund 400 Studenten an der GUTech. Das Ziel ist in 2012/13 2.000 Studierende zu haben. Neben sechs vierjährigen Bachelor-Programmen werden zwischenzeitlich auch zwei berufsbegleitende Master-Studiengänge angeboten.
Die angebotenen Fächer sind: Angewandte Geowissenschaften, Angewandte Informationstechnologie, Regionales Management und Tourismus, Städteplanung und Architektur/Design. Die Unterrichtssprache ist Englisch, Deutsch-Kurse müssen jedoch vor oder während dem Studium belegt werden.
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Singapur: German Institute of Science & Technology – TUM Asia (GIST-TUM Asia)
Die Technische Universität München (TUM) hat im Jahre 2002 in Singapur die erste echte Aussenstelle einer deutschen Universität gegründet, das German Institute of Science and Technology – TUM Asia (GIST-TUM Asia).
In Singapur werden marktgerechte Master-Programme mit dem Qualitätssiegel der Technischen Universität München (TUM) etabliert. Die Zielgruppe sind primär Studierende aus der Region Asien. Die Programme sind auf den Bedarf der in Südostasien ansässigen, insbesondere deutschen Wirtschaft zugeschnitten.
Die meisten in Singapur vergebenen Degrees sind Joint Degrees zwischen der TUM und den lokalen Partnerhochschulen National University of Singapore (NUS) und der Nanyang Technological University (NTU). Es besteht weiterhin eine enge Kooperation mit Partnern in der deutschen Wirtschaft (u.a. BASF, EADS, Infineon, Siemens, Wacker, etc.).
Die angebotenen englischsprachigen Masterprogramme sind Industrial Chemistry, Integrated Circuit Design, Microelectronics, Aerospace Engineering und Transportation & Logistics. Weitere Studiengänge im Bereich Environmental Engineering und Computational Science sind geplant.
Die Höhe der Studiengebühren beträgt zwischen 13.500 Euro (Transportation & Logistics) und 22.500 Euro (Industrial Chemistry). Zum Wintersemester 2009/2010 waren 150 Studierende eingeschrieben, der Ausbau auf ca. 400-500 Studierende ist geplant, inklusive einer Erweiterung auf Bachelorstudiengänge.
In der Zukunft sind auch verstärkte Forschungsaktivitäten geplant. Hierzu wurde bereits ein Joint PhD Abkommen zwischen der TUM und der NTU unterzeichnet.
German Institute of Science & Technology (GIST)
Ungarn: Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest (AUB)
Die Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest wurde am 19. Juni 2001 ins Leben gerufen. Arbeits- und Amtssprache der Universität ist Deutsch. Bewerben können sich herausragende Universitätsabsolventen aus Ungarn, den deutschsprachigen Staaten und Mittel- und Osteuropäischen Staaten (Anteil zu jeweils 1/3). Die Aufnahme des Studienbetriebs - ausgelegt für 75 Graduierte pro Jahrgang, also insgesamt 150 Studierende - erfolgte am 2. September 2002. Als Träger der Universität wurde die "Öffentliche Stiftung für die Deutschsprachige Universität Budapest" eingerichtet - Vertreter der Bundesregierung im Stiftungskuratorium ist der jeweilige Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Ungarn.
Die Finanzierung der AUB erfolgt in etwa zu gleichen Teilen aus dem ungarischen Haushalt sowie durch direkte und indrekte finanzielle Unterstützung der deutschsprachigen Länder (Deutschland, Österreich und die Schweiz). Neben dem Auswärtigen Amt, das die AUB über den DAAD unterstützt, beteiligen sich auch die beiden Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg an der finanziellen Förderung.
Das Studienangebot umfasst ein zweijähriges Aufbaustudium (bei entsprechenden Vorleistungen ist ein einjähriges Kompaktstudium möglich) in drei Fachbereichen:
- Vergleichende Rechts- und Staatswissenschaften (Kooperationsvertrag mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg);
- Internationale Beziehungen mit den Schwerpunkten Wirtschaft (Partneruniversitäten Bayreuth und Passau) und Diplomatie;
- Mitteleuropäische Studien (Partneruniversität Linz seit 2003).
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VAE: German Graduate Faculty of Logistics (GGFL) in Abu Dhabi
Die Higher Colleges of Technology Abu Dhabi und ein Konsortium von drei deutschen Hochschulen werden ab September 2011 an der German Graduate Faculty of Logistics in Abu Dhabi ein gemeinsames vierjähriges Bachelor-Programm in Logistik mit profilbildenden Modulen anbieten. Die HCT und die deutschen Hochschulen unterstreichen damit die Logistik-Kompetenz in Deutschland und in den VAE und bauen eine solide Ausbildung als Schlüsselvoraussetzung für verantwortungsvolles erfolgreiches Management auf. Logistik ist für beide Länder von größter strategischer Bedeutung. Deshalb setzt dieses wichtige hochschulpolitische Projekt ein klares Signal für eine intensivere partnerschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen der 2004 vereinbarten strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern.
Die Bedeutung der Zusammenarbeit wird dadurch unterstrichen, dass die Bundesregierung dieses Projekt mitfinanziert. Damit trägt sie dazu bei, dass die Technische Hochschule Wildau, die Hochschule Bremen und die Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth ihre Kompetenzen in dem wichtigen Bereich der logistischen Lieferketten gemeinsam einsetzen, um emiratischen Studierenden, die vornehmlich von deutschen Fachkräften ausgebildet werden, einen international anerkannten deutsch-emiratischen Doppelabschluss zu ermöglichen. Studienbegleitende Praktika bei deutschen und emiratischen Unternehmen werden daran anknüpfen, dass theoretisch angeeignetes Wissen in der Praxis erprobt wird, damit die Absolventen Logistik auch als Schnittstellenkompetenz erkennen.
Weitergehende Informationen über den Studiengang finden Sie im angehängten Flyer:
Externer Link, öffnet in neuem FensterFlyer der German Graduate Faculty of Logistics
Türkei: Deutsch-Türkische Universität (DTU)
Die Deutsch-Türkische Universität im Istanbuler Stadtteil Beykoz ist eine gemeinsam von der Republik Türkei und der Bundesrepublik Deutschland errichtete staatliche Universität. Sie befindet sich derzeit noch im Aufbau. Der Lehrbetrieb soll im Wintersemester 2011/12 in ausgewählten Programmen starten. Rund 5.000 Studierende werden die Hochschule bei Vollbetrieb besuchen.
Die Initiative zur Gründung der DTU ist ein wichtiger Teil der deutsch-türkischen Ernst-Reuter-Initiative für kulturellen Dialog und Verständigung. Auf deutscher Seite wird die Finanzierung der DTU vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) getragen.
An der Grundsteinlegung nahm Bundespräsident Christian Wulff am 22. Oktober 2010 im Rahmen eines Staatsbesuchs gemeinsam mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül teil.
Vorgesehen sind fünf Fakultäten: Recht, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und ein Fremdsprachenzentrum. Die Unterrichtssprachen werden Deutsch und Türkisch, ggfs. ergänzend auch Englisch sein. Die Studierenden sollen die Möglichkeit haben, Studiensemester an deutschen Partnerhochschulen zu verbringen. Unter Federführung des DAAD ist ein Konsortium deutscher Hochschulen für den Aufbau und Betrieb der DTU als Partner für die deutsche Seite verantwortlich.
Externer Link, öffnet in neuem FensterDeutsch-Türkische Universität
Stand 22.03.2011
