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Europa-Staatsminister eröffnet eine Retrospektive des jungen deutsch-französischen Films

Der Beauftragte der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Europa-Staatsminister Michael Roth, eröffnete am 13.03. in Cinema Paris in Berlin eine Retrospektive des deutsch-französischen "Ateliers Ludwigsburg-Paris".

Staatsminister Roth im Kreise der Absolventinnen und Absolventen des Atelier Ludwigsburg-Paris.

Staatsminister Roth im Kreise der Absolventinnen und Absolventen des Atelier Ludwigsburg-Paris.
© AA

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Staatsminister Roth im Kreise der Absolventinnen und Absolventen des Atelier Ludwigsburg-Paris.

Staatsminister Roth im Kreise der Absolventinnen und Absolventen des Atelier Ludwigsburg-Paris.

Staatsminister Roth im Kreise der Absolventinnen und Absolventen des Atelier Ludwigsburg-Paris.

Gemeinsam mit dem französischen Botschafter, Philippe Etienne, dem Leiter der französischen Filmhochschule "La Fémis", Marc Nicolas, und dem Leiter der Filmakademie Ludwigsburg, Prof. Thomas Schadt, begrüßte Staatsminister Roth die zahlreichen Gäste.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer ließen sich von den sechs vielfältigen Kurzfilmen überraschen: Mit dabei waren "Tantalus" von Christian Schwochow, "Shopping" von Vladilen Vierny, "TGV" (hin und weg) von Emilie Noblet, "Zu Risiken und Nebenwirkungen" von Dustin Loose, "Fais le mort" (Stell dich tot) von Wiliam Laboury und French Fries von Regie Luzie Loose.

Kreative Impulse für Europa

Nach der Vorführung diskutierten beide Schirmherren, der französische Regisseur Denis Dercourt und die deutsche Regisseurin Emily Atef, mit den jungen Produzenten und Regisseuren der präsentierten Kurzfilme. Die intensive deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Filmindustrie und die zentrale Rolle des Ateliers Ludwigsburg-Paris, das seit 2001 über 200 deutsche, französische und europäische Produzentinnen und Produzenten ausgebildet hat, würdigten sie als beispielhaft.

Staatsminister Roth erklärte zur deutsch-französische Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Films:

"Mit keinem anderen Land unterhalten wir ein ähnliches dichtes Netzwerk an zivilgesellschaftlichen und kulturellen Kontakten wie mit Frankreich. Das Atelier Ludwigsburg-Paris ist nicht nur eine irgendeine Institution, sondern einer der Leuchttürme der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich. Das Atelier ist ein gutes Beispiel für das gelungene kreative Miteinander zwischen unseren beiden Ländern. Gerade in diesen schwierigen Zeiten müssen wir Mut machen für grenzüberschreitende Kooperationen und kreative Impulse für Europa."

Hintergrund

Das Atelier Ludwigsburg-Paris ist eine einjährige Postgraduiertenausbildung mit den Schwerpunkten Produktion, Finanzierung, Vertrieb und Stoffentwicklung. Sie wird gemeinsam von den Hochschulen Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg und der Pariser Filmhochschule La Fémis durchgeführt und entstand unter der Schirmherrschaft der Deutsch-Französischen Filmakademie.

Leiter des Programms sind Roman Paul und Gerhard Meixner auf deutscher sowie Marc Nicolas und Christine Ghazarian auf französischer Seite. Jeder Jahrgang produziert eine Kurzfilmreihe in Koproduktion mit Arte und dem SWR, der Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg und La Fémis. Die Filme werden auf Festivals präsentiert und auf Arte ausgestrahlt.

Das Atelier besteht seit September 2001. Jedes Jahr werden 18 Teilnehmende aus Europa für das Programm ausgewählt. Die Absolventinnen und Absolventen des Ateliers sind in der Vereinigung Atelier Network organisiert.

Mehr zum Atelier Ludwigsburg-Paris:

http://atelier-ludwigsburg-paris.de


Stand 15.03.2016

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