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Berlinale: Auswärtiges Amt fördert Begegnung durch Film

Mehr als 400 Geschichten aus der ganzen Welt: Die Berlinale zeigt, wie Filme Menschen und Kulturen rund um den Globus zusammen bringen. Das Auswärtige Amt fördert ausgewählte Projekte des größten Publikumsfestivals der Welt.

Jedes Jahr im Februar wird Berlin für eine Woche zum Treffpunkt für Regisseure, Schauspieler, Produzenten und Filmjournalisten aus mehr als 90 Ländern. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, machen die deutsche Hauptstadt zu einem Knotenpunkt der weltweiten Filmkultur. Mehr als 400.000 Besucher stehen jedes Jahr in der Berliner Februarkälte vor den Verkaufsstellen an, um Tickets für Dokumentationen aus Myanmar, Thriller aus Indien oder skandinavische Kurzfilme zu ergattern. Seit mehr als 60 Jahren beweist die Berlinale, dass Film als globales Medium besonders viele Menschen verbinden und den interkulturellen Dialog fördern kann. Das Auswärtige Amt fördert drei ausgewählte Projekte des Festivals.

Berlinale Talents: Nachwuchs vernetzen

Eine Podiumsdiskussion bei Berlinale Talents.

Eine Podiumsdiskussion bei Berlinale Talents.
© dpa

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Eine Podiumsdiskussion bei Berlinale Talents.

Eine Podiumsdiskussion bei Berlinale Talents.

Eine Podiumsdiskussion bei Berlinale Talents.

Berlinale Talents ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele in Berlin und einer der weltweit wichtigsten Talentförderer und Netzwerkplattformen für aufstrebende Filmemacher. Jedes Jahr werden 250 herausragende Talente aus den 12 Gewerken Regie, Produktion, Schauspiel, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Produktionsdesign, Filmkritik, Weltvertrieb, Verleih, Filmmusik und Sounddesign zu Berlinale Talents im Februar eingeladen. Die 300 geladenen Talente haben an sechs Tagen die Möglichkeit an einem umfassenden Programm mit Gesprächsveranstaltungen, Workshops und Netzwerktreffen teilzunehmen.

Africa Hub: Plattform für den afrikanischen Film

Das Bild von Afrika, das von europäischen oder amerikanischen Filmen transportiert wird, ist oft mit vielen Klischees beladen. Welche Geschichten aber erzählen afrikanische Filme über die vielen verschiedenen Länder und Kulturen des Kontinents? Der afrikanischen Filmkultur zu mehr internationaler Reichweite zu helfen, ist ein wichtiger Beitrag für den interkulturellen Dialog. Ziel des Africa Hubs, den das Auswärtige Amt auf dem European Film Market der Berlinale fördert ist darum, afrikanische Filmemacher mit deutschen Produzenten zusammenzubringen.

World Cinema Fund: Globale Kino-Vielfalt fördern

Ungewöhnliche Bilder und starke Geschichten aus Regionen, in denen es wenig Infrastruktur für Film und Kino gibt: Der World Cinema Fund fördert Filme, die ohne Unterstützung meistens nicht entstehen könnten. Schwerpunktregionen der Förderung sind Lateinamerika, Zentralamerika, die Karibik, Afrika, der Nahe und Mittlere Osten, Zentralasien, Südostasien und der Kaukasus. Gefördert werden kann sowohl die Produktion der Filme, als auch den Verleih für Kinos in Deutschland. Der vom Auswärtigen Amt bezuschusste World Cinema Fund stärkt so die Vielfalt der Filmkultur – weltweit und in den deutschen Kinos.


Stand 13.02.2017

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