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Liste der internationalen Organisationen in Deutschland, die nicht den UN angehören

AEB – Asiatische Entwicklungsbank

Das Europabüro der AEB befindet sich in Frankfurt/Main. Die AEB ist eine Institution, die sich der Finanzierung regionaler Entwicklung widmet. Sie stellt Mittel für soziale und wirtschaftliche Projekte bereit, die die Lebensbedingungen der Menschen in Asien verbessern sollen. Die Verringerung der Armut ist oberstes Ziel der Bank. Sie richtet ihre Politik an den Millenniumsentwicklungszielen aus.

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Arabische Liga

Die "Mission der Liga der Arabischen Staaten" wurde 1945 gegründet und umfasst 22 Mitgliedstaaten: Ägypten, Algerien, Bahrein, Dschibuti, Irak, Jemen, Jordanien, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Oman, Katar, Komoren, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate sowie die Palästinensischen Gebiete, die noch keine eigenständige Staatlichkeit erlangt haben. Die Arabische Liga hat ihren Sitz in Kairo. Die Mission der Liga der Arabischen Staaten in Deutschland befindet sich in Berlin.

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Deutsch-Französisches Jugendwerk

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Standorten in Paris und Berlin. Die Gründung des DFJW geht auf den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den „Elysée-Vertrag“ von 1963 zurück. Die Aufgabe des DFJW ist es, die Verbindungen zwischen jungen Menschen in Deutschland und Frankreich auszubauen und ihr Verständnis füreinander zu vertiefen.

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Deutsch-Polnisches Jugendwerk

Am 17. Juni 1991 unterzeichneten die Außenminister Deutschlands und Polens das Abkommen über die Gründung des DPJW. Vor dem Hintergrund einer schwierigen gemeinsamen Vergangenheit sollten junge Menschen aus Polen und Deutschland die Möglichkeit bekommen, die Menschen und die Kultur ihres Nachbarn kennen zu lernen, Freundschaften zu knüpfen und Vorurteile zu überwinden. Vorbild für das DPJW, das Standorte in Potsdam und Warschau unterhält, war das Deutsch-Französische Jugendwerk.

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EASA – Europäische Agentur für Flugsicherheit

Die EASA ist die Flugsicherheitsbehörde der Europäischen Union für die zivile Luftfahrt. Sie wurde am 15. Juli 2002 gegründet und hat seit November 2004 ihren Sitz in Köln-Deutz. Dort arbeiten mittlerweile etwa 750 Mitarbeiter aus allen Mitgliedstaaten. Die EASA hat die Aufgabe, einheitliche Sicherheits- und Umweltstandards auf europäischer Ebene zu erstellen und zu überwachen. Sie leistet technische Beratung, Ausbildung und Forschung und sie gibt Empfehlungen an die Europäische Kommission auf den Gebieten Flugsicherheit und internationale Abkommen.

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EIOPA - Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung

Die EIOPA ist eine Agentur der Europäischen Union zur Finanzmarktaufsicht mit Sitz in Frankfurt/Main. Sie ist als eine der drei europäischen Finanzaufsichtsbehörden Bestandteil des Europäischen Finanzaufsichtssystems ESFS. Die EIOPA ging zum 1. Januar 2011 aus dem Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung hervor und übernahm dessen Aufgaben.

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EMBL - Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie

Das EMBL ist ein Grundlagenforschungsinstitut, das sich über öffentliche Forschungsgelder aus 20 Mitgliedstaaten plus Australien als assoziiertem Mitglied finanziert. Das Hauptlaboratorium mit ca. 900 Mitarbeitern befindet sich in Heidelberg. Kernaufgaben des EMBL sind neben der molekularbiologischen Grundlagenforschung die Ausbildung von Studenten, Wissenschaftlern und Gastwissenschaftlern, Serviceleistungen für Wissenschaftler in den Mitgliedstaaten, Entwicklung neuer Instrumente und Methoden für die Biowissenschaften sowie aktiver Technologietransfer.

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EPA - Europäisches Patentamt

Das EPA ist das Exekutivorgan der Europäischen Patentorganisation EPO in München, sowie einer Zweigstelle in Berlin. Sie bietet Erfindern ein einheitliches Anmeldeverfahren, über das sie in bis zu 40 europäischen Staaten Patentschutz erlangen können. Kerntätigkeiten des EPA mit seinen ca. 2700 Mitarbeitern sind die Prüfung von Patentanmeldungen und die Erteilung europäischer Patente sowie die Verbreitung von Informationen über Erfindungen und technische Entwicklungen, ferner Maßnahmen der Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb Europas.

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ESA/EAC – Europäisches Astronautenzentrum

Das Europäische Astronautenzentrum (EAC) der Weltraumbehörde ESA ist ein Kompetenzzentrum zur Auswahl, Ausbildung, medizinischen Betreuung und Überwachung von Astronauten während der Vorbereitung und Durchführung der Weltraummissionen. Das EAC schult die Astronauten und das Bodenpersonal für sämtliche europäische Komponenten der Internationalen Raumstation. Das Astronautenzentrum wurde 1990 gegründet und beschäftigt  in Köln-Porz über 100 Mitarbeiter.

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ESA/ESOC – Satellitenkontrollzentrum

Das ESOC (European Space Operations Centre) in Darmstadt ist das Europäische Satellitenkontrollzentrum der Weltraumbehörde ESA. Es ist seit 1967 für den Betrieb sämtlicher ESA-Satelliten und für das dazu notwendige weltweite Netz der Bodenstationen verantwortlich. Hauptaufgaben der ESOC-Spezialisten für Flugdynamik sind die Bestimmung, Vorhersage und Steuerung der Satellitenflugbahnen sowie dieren Ausrichtung und Orientierung der Satelliten im Weltraum. .

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ESO – Europäische Südsternwarte

Die ESO (European Southern Observatory) mit ihrem Sitz in Garching bei München ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung. Getragen wird die Organisation durch ihre 15 Mitgliedsländer: Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt.

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EUMETSAT - Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten

EUMETSAT hat ihren Sitz in Darmstadt und betreibt gegenwärtig die geostationären Satelliten Meteosat-8, -9 und -10 über Europa und Afrika sowie Meteosat-7 über dem Indischen Ozean. EUMETSAT betreibt außerdem zwei polarumlaufende MetOp-Satelliten und den Meeresbeobachtungssatelliten Jason-2. Die Daten und Produkte der EUMETSAT-Satelliten leisten einen bedeutenden Beitrag zur Wettervorhersage und zur Überwachung der Umwelt und des globalen Klimas.

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Europäische Kommission

Die Europäische Kommission unterhält in allen 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union Vertretungsbüros. Diese Vertretungen fungieren als „Stimme und Ohr“ der Europäischen Kommission. In Deutschland bilden die Vertretung in Berlin sowie die Regionalvertretungen Bonn und München die Bindeglieder zwischen deutscher  Politik und Öffentlichkeit einerseits und dem Kommissionssitz in Brüssel andererseits. Die heutige Regionalvertretung Bonn wurde als erstes Vertretungsbüro in der Geschichte der Europäischen Kommission bereits im März 1954 in der damaligen Bundeshauptstadt eingerichtet.

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EZB – Europäische Zentralbank

Die Europäische Zentralbank hat ihren Sitz in Frankfurt/Main. Sie ist ein Organ der Europäischen Union und hat die Aufgabe, den EURO als  einheitliche Währung zu verwalten und für Preisstabilität in der EU zu sorgen. Außerdem ist die EZB für die Gestaltung und Umsetzung der Wirtschafts- und Währungspolitik der EU verantwortlich. Sie muss die Stabilität des Finanzsystems gewährleisten, indem sie für eine adäquate Beaufsichtigung der Finanzmärkte und institute sorgt. Die Bank arbeitet mit den Zentralbanken aller 28 EU-Länder zusammen, mit denen sie das Europäische System der Zentralbanken bildet. Ferner leitet die Bank die enge Zusammenarbeit zwischen den Zentralbanken des Euroraums, d.h. jener EU-Länder, die den Euro eingeführt haben.

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GCDT - Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt

Der GCDT (Global Crop Diversity Trust) wurde 2005 als unabhängige internationale Organisation gegründet, die sich für den weltweiten Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt einsetzt. Der Welttreuhandfonds entwickelt regionale Erhaltungsstrategien und unterstützt nationale Saatgutbanken in aller Welt. Er arbeitet insbesondere mit der norwegischen Regierung und der Nordic Gene Bank zusammen und beteiligt sich am Betrieb des „Svalbard Global Seed Vault“, einer Genbank, die als Sicherheitsreserve für existierende Saatgut-Genbanken auf der Insel Svalbard (Spitzbergen) errichtet wurde. Der GCDT hat seinen Sitz seit 2013 in Bonn.

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IRENA-IITC - Innovations- und Technologiezentrum

IRENA (International Renewable Energy Agency) geht auf eine Initiative aus Deutschland zurück und wurde im Januar 2009 in Bonn gegründet. IRENA berät Industrie- und Entwicklungsländer bei der Einführung von erneuerbaren Energien. Das IRENA-IITC mit Sitz in Bonn ist eine von der Bundesregierung geförderte Beratungseinrichtung. Sie erarbeitet wissenschaftliche Szenarien zur Förderung erneuerbarer Energien in Industrieländern, insbesondere aber in Entwicklungs- und Schwellenländern und trägt in Zusammenarbeit mit dem IRENA-Hauptsitz in Abu Dhabi zum weltweiten Umstieg auf Ressourcen schonende Technologien bei.

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NETMA - NATO-Agentur für Entwicklung, Produktion und Logistische Betreuung der Waffensysteme EF 2000 und Tornado

Die NATO-Management-Agentur NETMA hat ihren Sitz in Unterhaching bei München. Sie ist im Auftrag u.a. der Mitgliedstaaten Vereinigtes Königreich, Deutschland, Italien und Spanien für die Betreuung von Entwicklung, Produktion und Beschaffung sowie für die technisch-logistische Unterstützung während des Betriebs der Waffensysteme Eurofighter und Tornado zuständig.

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OCCAR - Gemeinsame Organisation zur Zusammenarbeit in Rüstungsangelegenheiten

Die in Bonn ansässige OCCAR hat die Aufgabe, gemeinsame bereits existierende und zukünftige Rüstungsvorhaben in Europa zu koordinieren. Des Weiteren soll der langfristige Bedarf und die Investitionspolitik im Bereich Forschung und Technologie koordiniert werden. Gründungsmitglieder waren Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Später kamen Belgien und Spanien hinzu. OCCAR nahm im Januar 2001 offiziell den Betrieb auf. Neben dem Zentralbüro in Bonn werden Programmbüros in Paris, Rom, La Spezia, Sevilla und Toulouse betrieben.

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OECD - Berlin Centre

Das OECD Berlin Centre ist die Vertretung der OECD für den deutschsprachigen Raum. Das Centre ist zugleich Servicezentrum und Bindeglied zwischen der OECD-Zentrale in Paris und den verschiedenen OECD-Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) umfasst 34 Länder weltweit, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft bekennen. Das OECD-Sekretariat sammelt und analysiert Daten zu den unterschiedlichsten Themen. Vielfach setzt sie Standards für globale Regeln im internationalen Handel oder in der Entwicklungszusammenarbeit.

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Stand 09.03.2016

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