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Vertreter der UNESCO-Lehrstühle im Auswärtigen Amt

Staatsministerin Maria Böhmer, Sonderbeauftrage des Auswärtigen Amts für UNESCO-Welterbe, UNESCO-Kulturkonventionen und UNESCO-Bildungs- und Wissenschaftsprogramme, traf am 05.07. bereits zum zweiten Mal Vertreterinnen und Vertreter der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland im Auswärtigen Amt. Mit dem Treffen wurde der im November 2016 begonnene Austausch zur Intensivierung der Zusammenarbeit der Lehrstühle mit der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) und der UNESCO fortgeführt.

Staatsministerin Böhmer mit den Vertreterinnen und Vertretern der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland.

Staatsministerin Böhmer mit den Vertreterinnen und Vertretern der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland.
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Staatsministerin Böhmer mit den Vertreterinnen und Vertretern der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland.

Staatsministerin Böhmer mit den Vertreterinnen und Vertretern der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland.

Staatsministerin Böhmer mit den Vertreterinnen und Vertretern der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland.

Böhmer sagte dazu: "Es geht mir bei diesem Austausch vor allem darum, inhaltliche Synergien voranzubringen, das nationale wie auch das internationale Netzwerk zu stärken. Besonders wichtig sind mir dabei der Einsatz der Lehrstühle für die Agenda 2030 und für das Thema 'Bildung für nachhaltige Entwicklung'. Denn Nachhaltigkeit ohne Bildung ist undenkbar. Entscheidend ist hier das lebenslange Lernen. Bildung in diesem Sinne ist nicht mehr die Vermittlung von möglichst vielen Fakten, sondern umfassender. Ziel muss es sein, Kenntnisse in immer neuen Kontexten anzuwenden und neue Antworten zu entwickeln. Bildung in diesem umfassenden Sinn ist nichts weniger als der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung und entscheidend für unsere Zukunftsfähigkeit."

Beiträge zur Umsetzung der Agenda 2030

Zu Beginn des Treffens überreichte der Generalsekretär der DUK, Dr. Roland Bernecker, die im vergangenen November angekündigte Publikation zum Thema deutsche UNESCO-Lehrstühle. Die Publikation präsentiert Engagement und Aktivitäten der derzeit zwölf nationalen Lehrstühle und ihre Beiträge zur Umsetzung der Agenda 2030. 

Anknüpfend an den ersten Austausch über die Bedeutung nachhaltiger Entwicklungsziele standen die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung", und ihre Relevanz für die Arbeit der Lehrstühle im Mittelpunkt des Gesprächs. Auch die Frage der Verbindung von Stadtentwicklung, Welterbestätten und Tourismus wurde erörtert. Die Gesprächsteilnehmer berichteten darüber hinaus zu Überlegungen zur weiteren Stärkung des bestehenden Netzwerks, zu einem gemeinsamen UNESCO-Lehrmodul und zur Planung des kommenden Treffens der Lehrstühle im Oktober in Heidelberg.

Hintergrund:

Die UNESCO-Lehrstühle in Deutschland sind Teil eines 1992 gegründeten Netzwerks, in dem heute rund 700 Lehrstühle in mehr als 120 Ländern vereint sind. Auf Vorschlag der Deutschen UNESCO-Kommission wurde ihnen der Ehrentitel "UNESCO-Lehrstuhl" verliehen für ihren herausragenden Einsatz in den Arbeitsbereichen der UNESCO (Bildung, Wissenschaft, Kultur und Information).


Stand 06.07.2017

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