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Osama bin Laden getötet
Anwesen bin Ladens bei Islamabad
© picture-alliance/dpa
Fast zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 haben US-Spezialkräfte den Gründer des Terrornetzwerks Al Qaida, Osama bin Laden, in Pakistan getötet. "Dass diesem Terroristen sein blutiges Handwerk gelegt werden konnte, ist eine gute Nachricht für alle friedliebenden und freiheitlich denkenden Menschen in der Welt", so Außenminister Westerwelle in Berlin. Bin Laden sei einer der brutalsten Terroristen gewesen.
Der US-amerikanische Präsident Barack Obama gab in einer Fernsehansprache bekannt, bin Laden sei am 1. Mai in einer gezielten Aktion gegen ein Anwesen im pakistanischen Abottabad nach einem Feuergefecht getötet worden. Der Gerechtigkeit sei Genüge getan. Aber sein Tod stelle nicht das Ende der Bemühungen gegen Al Qaida dar.
Zur Fernsehansprache von US-Präsident Obama auf der Website des Weißen Hauses (Englisch)
Auch Außenminister Westerwelle hob hervor:
Zusatzinformationen
"Der Kampf gegen den Terrorismus und gegen Extremismus ist (...) noch nicht beendet. Wir müssen weiter wachsam sein und wir können natürlich auch nicht ausschließen, dass es zu Gegenreaktionen kommt."
Minister Westerwelle äußert sich vor der Presse zu bin Laden
© picture-alliance/dpa
Umso wichtiger sei es, "dass wir uns als wehrhafte Demokratie erweisen". Die freiheitliche Art zu leben dürfe nicht Extremismus oder Terrorismus geopfert werden. Mit dem Einsatz in Afghanistan wolle man verhindern, dass aus dem Land wieder ein Rückzugsgebiet für Terroristen wird.
Zur Erklärung des Bundesaußenministers (Audio)
In einer Eklärung des Vorsitzes erinnerte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an die Terroranschläge vom 11. September 2001 und begrüßte "die Nachricht, dass Osama bin Laden nie wieder in der Lage sein wird, solche Terrorakte zu verüben". Alle Staaten müssten wachsam bleiben und ihre Bemühungen im Kampf gegen den Terrorismus intensivieren.
Erklärung des Vorsitzes des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, 2. 5. 2011 (Englisch)
Verschärfte Sicherheitshinweise
Das Auswärtige Amt hat seine weltweiten Sicherheitshinweise zur Gefahr terroristischer Anschläge verschärft und zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.
Stand 03.05.2011
