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Transatlantische Klimabrücke: Gemeinsam den Klimaschutz voranbringen

Klimaschutz weltweit durch Kooperation auf beiden Seiten des Atlantik fördern: Diesem Ziel dient die Initiative "Transatlantische Klimabrücke", die im September 2008 aufs Gleis gesetzt wurde.

Zur Auftaktveranstaltung dieser Initiative im September 2008 kamen zahlreiche Organisationen und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft von beiden Seiten des Atlantiks in Berlin zusammen. Bei einer Podiumsdiskussion zum Start der „Klimabrücke“ in Washington sagte Botschafter Klaus Scharioth: "In diesen schwierigen Zeiten ist es von zentralen Bedeutung, dass wir Fragen von Energie und Klimaschutz langfristig angehen."

Kooperieren, um den Klimaschutz zu verbessern

Hintergrund der Initiative ist die Idee, dass Klimawandel nur gemeinsam bewältigt werden kann. Die EU und die USA haben als große Volkswirtschaften eine wichtige Rolle in diesem Bereich. Arbeiten sie zusammen, um Treibhausgase zu senken und die Folgen des Klimawandels abzufedern, so kann dies eine wichtige Signalwirkung haben.

Ein stabiles Klima und nachhaltige, verlässliche und erschwingliche Energieversorgung sind von zentraler Bedeutung für die Volkswirtschaften der Welt. Eine gemeinsame Initiative, in neuere, sauberere Energiequellen zu investieren, kann neue Arbeitsplätze schaffen, die Umwelt schonen und das Klima schützen, Lebensstandards verbessern und die globale Sicherheit voranbringen.

Ehrgeizige Ziele

Auf beiden Seiten des Atlantik gibt es bereits innovative Ansätze und ehrgeizige Ziele. Regionale Initiativen in den USA wollen den Klimaschutz voranbringen. Präsident Barack Obama hat klargestellt, dass die USA unter seiner Führung die Treibhausgase bis zur Mitte des Jahrhunderts drastisch reduzieren sollen.

Ziel des „Transatlantischen Klimabrückenschlages“ ist es, klimapolitisch aktive Kräfte auf beiden Seiten des Atlantiks zusammenzuführen, um den Austausch über gemeinsame Herausforderungen und Lösungsansätze zu fördern. Insbesondere im Rahmen der gegenwärtigen, kontrovers geführten Diskussion in USA über Klimaschutzziele und –instrumente ist dies von Bedeutung.

Im ersten Jahr ihres Bestehens wurden im Rahmen der Klimabrücke zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, die zu einer Ausweitung des Dialogs über Klima- und Energiefragen führten: Austauschprogramme mit Entscheidungsträgern, Landwirten und Journalisten brachten amerikanische und deutsche Erfahrungen zum Thema zusammen, Seminare und Vortragsveranstaltungen mit Unternehmen und Universitäten führten zu einem regen Meinungsaustausch. Mit der gemeinsamen Gründung des Zentrums für nachhaltige Energie in Cambridge, Massachusetts durch das Fraunhofer Institut und das Massachusetts Institute of Technology wird die Zusammenarbeit in der Forschung gestärkt.

Weitere Informationen und Medienberichte zur Initiative finden Sie auf der Webseite der deutschen Botschaft in Washington zur Transatlantic Climate Bridge


Stand 06.03.2010