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Zivilschutz-Lehrgang für Jordanien

Um den Schutz der Zivilbevölkerung in Jordanien vor den Gefahren chemischer Waffen zu verbessern, hat das Auswärtige Amt zusammen mit dem "Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe" einen Lehrgang für Angehörige der jordanischen Zivilbehörden vom 23. bis zum 28. Juni in der "Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz" (Bad Neuenahr/Ahrweiler) veranstaltet.

Die hochrangige Delegation aus Jordanien setzte sich aus Mitgliedern des jordanischen Zivil- und Katastrophenschutzes und des Gesundheitsministeriums zusammen. Das Interesse galt speziellen Fragen der Gefahrenabwehrplanung und der Versorgung von Verletzen bei einem eventuellen Großereignis mit chemischen Waffen. Der Workshop diente dazu, eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch anzubieten und anhand von Fallstudien zu konkreten Szenarien einen intensiven Austausch über Risikoerkennung und -bewertung sowie notwendige Maßnahmen anzuregen.

Als Vortragende und Ansprechpartner standen deutsche Experten aus den Fachdisziplinen Chemie, Lebens- und Biochemie, Biologie sowie Medizin und Pharmazie aus dem zivilen und militärischen Bereich zur Verfügung. Die insgesamt 20 jordanischen Teilnehmer hatten zudem Gelegenheit, anhand von praktischen Demonstrationen Fragen von Ersteinsatzmaßnahmen (first response) wie beispielsweise die Detektion und Identifikation von freigesetzten chemischen Gefahrenstoffen oder die Erstversorgung und Dekontamination von Verletzten zu diskutieren.


Stand 04.07.2013