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Das deutsche Biosicherheitsprogramm

2013 hat das Auswärtige Amt das Deutsche Partnerschaftsprogramm für biologische Sicherheit und Gesundheitssicherstellung ins Leben gerufen, mit dem Deutschland in verschiedenen Ländern im Rahmen der Globalen Partnerschaft der G7 gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und –materialien nachhaltige Projekte im Bereich der Biosicherheit umsetzt. 2016 wurde beschlossen, das Programm bis Ende 2019 fortzuführen.

Ziel des Programms ist es, Partnerländer bei der Kontrolle von biologischen Sicherheitsrisiken - wie vorsätzlicher Missbrauch von Erregern und Toxinen und Ausbruch hochpathogener Krankheiten oder Pandemien -  zu unterstützen. Damit soll einerseits der Missbrauch biologischer Erreger, der auch für Deutschland gefährlich werden könnte, verhindert werden. Auf der anderen Seite kommt unsere Tätigkeit in den Zielländern in Afrika, Zentralasien und Osteuropa auch den dortigen Gesundheitssystemen sowie der nationalen Sicherheit unserer Partner zugute.

Das Programm besteht aus mehreren Einzelprojekten, die zusammen mit deutschen Institutionen umgesetzt werden:

Darstellung des methodischen Ansatzes

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© AA

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Darstellung des methodischen Ansatzes

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Darstellung des methodischen Ansatzes

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Nordafrika, Westafrika und Zentralasien. Das Programm konzentriert sich auf sechs Bereiche: Sensibilisierung, Biosafety und -security, Krankheitsüberwachung, Detektion und Diagnostik sowie Vernetzung und Kapazitätenstärkung.

Mit einem Finanzvolumen von über 25 Millionen Euro für die Jahre 2013 bis 2016 und weiteren 18 Millionen Euro für 2017 bis 2019 helfen wir Partnerländern, biologische Sicherheitsrisiken zu minimieren. Dies trägt dazu bei, den Ausbruch gefährlicher, hoch ansteckender Krankheiten schnell zu erkennen, die Ansteckung einzudämmen sowie Ursachen schnell ausfindig zu machen und zu beseitigen.

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Stand 14.02.2017

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