Hauptinhalt
Aktuelles
- Umzug des Lesesaals
- Ein Stück Weltkulturerbe im Auswärtigen Amt
- Neuerscheinung „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1980“
- Tagungsberichte zum Kolloquium "Die Außenpolitik der deutschen Länder im Kaiserreich. Geschichte, Akteure und archivische Überlieferung (1871-1918)" online
- Neuerscheinung „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1962“
Umzug des Lesesaals
Der Lesesaal des Politischen Archivs ist in neue moderne Räume umgezogen. Er ist nun über den neuen Eingang an der Kurstraße 36 zu erreichen.
Ein Stück Weltkulturerbe im Auswärtigen Amt
Als „lebendiges Gedächtnis“ verwahrt das Politische Archiv die Akten des deutschen Auswärtigen Dienstes seit 1867 und die völkerrechtlichen Verträge Deutschlands. Lesen Sie in diesem Artikel mehr über die Arbeit des Politischen Archivs und den hier verwahrten Zwei-plus-Vier-Vetrag von 1990 - seit 2011 Weltdokumentenerbe der UNESCO.
Neuerscheinung „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1980“
Akten zur Auswärtigen Politik 1980
© Oldenbourg
Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte
Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber Klaus Hildebrand und Gregor Schöllgen
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch
Bearbeitet von Tim Geiger, Amit Das Gupta, Tim Szatkowski
2011. XC, 2115 Seiten, Leinen,
in 2 Teilbänden € 148,00
ISBN 978-3-486-70219-4
Aus dem Inhalt:
Ein Klimasturz im Ost-West-Verhältnis prägte das Jahr 1980: Der kurz zuvor verabschiedete NATO-Doppelbeschluss, die sowjetische Invasion in Afghanistan und die daraufhin ausgesetzte Ratifizierung des SALT-II-Vertrages drohten, die Ära der Entspannung zu beenden und zu einem neuen Rüstungswettlauf zu führen. Die Gefahr einer sowjetischen Intervention in Polen verdüsterte die internationalen Beziehungen zusätzlich, ebenso die Geiselnahme amerikanischer Botschaftsangehöriger in Iran. Die Bundesregierung bemühte sich, diese Spannungen abzubauen, etwa durch Bundeskanzler Schmidts Besuch in der UdSSR.
Publikationen von Akten des Auswärtigen Amtes
Tagungsberichte zum Kolloquium "Die Außenpolitik der deutschen Länder im Kaiserreich. Geschichte, Akteure und archivische Überlieferung (1871-1918)" online
Titelblatt der Ratifikationsurkunde zum Kongo-Vertrag vom 26.02.1885 mit den Wappen des Reiches und der deutschen Bundesstaaten
© AA
Die Tagungsberichte zum Wissenschaftlichen Kolloquium aus Anlass des 90. Gründungstages des Politischen Archivs des Auswärtigen Amts am 3. August 2010 sind jetzt online:
Neuerscheinung „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1962“
Akten zur Auswärtigen Politik 1962
© Oldenbourg
Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte
Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber Klaus Hildebrand und Gregor Schöllgen
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch
Bearbeitet von Mechthild Lindemann und Michael Mayer
2010 I CVI, 2255 S. I Leinen
in 3 Teilbänden I € 198,00
ISBN 978-3-486-59192-7
Aus dem Inhalt:
Für die Bundesrepublik war 1962 ein schwieriges Jahr, das in der Kuba-Krise und der „Spiegel-Affäre“ gipfelte. Die Verhandlungen über eine europäische politische Union scheiterten, der Beitritt Großbritanniens zur EWG blieb ungeklärt. Während gegenseitige Staatsbesuche die deutsch-französische Aussöhnung besiegelten, war das Verhältnis zu den USA belastet: Amerikanische Vorschläge gegenüber der UdSSR zur Lösung der Berlin-Frage erweckten Misstrauen in Bonn. Unterschiedliche Überlegungen zur Ausstattung der NATO mit Atomwaffen und zu deren Einsatz sorgten für weitere Reibungspunkte. Seite an Seite fanden sich die Bündnispartner jedoch angesichts der Bedrohung in Kuba: Sie wurde zum Testfall für die Entschlossenheit, dem sowjetischen Expansionsdrang Widerstand entgegenzusetzen.
Publikationen von Akten des Auswärtigen Amts
Stand 25.11.2011
