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Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit

Die USA und Kanada sind Deutschlands engste Verbündete außerhalb Europas. Eine große Schnittmenge von gemeinsamen Interessen, Heraus­forderungen und Werten verbindet die beiden Seiten des Atlantiks. 1981 wurde daher im Auswärtigen Amt der Posten eines Koordinators für die Zusammenarbeit mit den USA und Kanada geschaffen. Seit dem 30. April 2014 bekleidet der Bundestags­abgeordnete Jürgen Hardt dieses Amt. 

Die transatlantischen Beziehungen sind eng und vielfältig. Gleichwohl ist es angesichts des wachsenden wirtschaftlichen und politischen Gewichtes von aufkommenden Schwellenländern wie China und anderen unerlässlich, die gemeinsame Grundlage unserer Beziehungen immer wieder deutlich hervorzuheben.

Jürgen Hardt bei der Enthüllung eines Stücks der Berliner Mauer vor dem Haupteingang des Miami Dade College anlässlich des 25. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer. Im Hintergrund stehen der Bürgermeister der Stadt Miami, Tomás Regalado, und US-Represe

Jürgen Hardt bei der Enthüllung eines Stücks der Berliner Mauer vor dem Miami Dade College zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Im Hintergrund: der Bürgermeister von Miami, Tomás Regalado, und US-Representative Mario Díaz-Balart (09.11.2014)
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Jürgen Hardt bei der Enthüllung eines Stücks der Berliner Mauer vor dem Haupteingang des Miami Dade College anlässlich des 25. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer. Im Hintergrund stehen der Bürgermeister der Stadt Miami, Tomás Regalado, und US-Represe

Jürgen Hardt bei der Enthüllung eines Stücks der Berliner Mauer vor dem Haupteingang des Miami Dade College anlässlich des 25. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer. Im Hintergrund stehen der Bürgermeister der Stadt Miami, Tomás Regalado, und US-Representative Mario Díaz-Balart (09.11.2014)

Jürgen Hardt bei der Enthüllung eines Stücks der Berliner Mauer vor dem Miami Dade College zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Im Hintergrund: der Bürgermeister von Miami, Tomás Regalado, und US-Representative Mario Díaz-Balart (09.11.2014)

Gerade bei der jüngsten Vielzahl krisenhafter Entwicklungen in der Welt ist eine enge transatlantische Abstimmung essentiell. Jürgen Hardt sucht gezielt den Kontakt zum US-Kongress, um für deutsche Positionen zu werben und Raum für Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern zu festigen und auszubauen.

Bereits seit 2009 befindet sich Jürgen Hardt als Mitglied der deutschen Delegation in der parlamentarischen Versammlung der NATO in regem Austausch mit amerikanischen und kanadischen Kongresskollegen. Der enge transatlantische Schulterschluss im Bereich der Sicherheitspolitik ist ihm ein zentrales Anliegen.

Die zivilgesellschaftlichen Kontakte zwischen den USA und Deutschland sind die Basis für gegenseitiges Vertrauen und Verständnis und somit auch für die enge transatlantische Partnerschaft. Aber diese Kontakte müssen gezielt gepflegt und ausgebaut werden, was gerade in Zeiten einer immer multipolareren Welt eine Herausforderung darstellt. Jürgen Hardt setzt sich gezielt dafür ein, den zivilgesellschaftlichen Dialog zu fördern und die vielfältigen Austauschprogramme aufrecht zu erhalten:

Gerade die Jahre 2014/2015 mit den 25jährigen Jubiläen des Mauerfalls und der Wiedervereinigung sollten uns Anlass dafür geben, zu welchem Dank wir dem amerikanischen Volk auch heute noch verpflichtet sind.

Bereits vor Übernahme des Amtes als transatlantischer Koordinator konzentrierte sich Jürgen Hardt als Abgeordneter des deutschen Bundestages mit besonderem Augenemerk auf die europäische Wirtschaftspolitik als Teil der Europapolitik.

In diesem Kontext sieht Jürgen Hardt das in Verhandlung befindliche Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) als das zentrale transatlantische Zukunftsprojekt, um die Wettbewerbsfähigkeit und Qualität der Arbeitsplätze in Europa auch in den kommenden Jahrzehnten zu sichern. Denn neben den offensichtlichen wirtschaftlichen Vorteilen auf beiden Seiten des Atlantiks dient TTIP dem strategischen Ziel, Standards für freien und fairen Handel im 21. Jahrhundert zu setzen. Jürgen Hardt plädiert dafür, diese Standards im Verhandlungsprozess aktiv und zukunftsweisend mitzugestalten.

Außenminister Steinmeier und Jürgen Hardt

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Außenminister Steinmeier und Jürgen Hardt

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Das Amt des "Koordinators für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit" wurde 1981 geschaffen, zunächst parallel in Deutschland und in den USA. Auf deutscher Seite übten seither Staatsministerin a. D. Hildegard Hamm-Brücher, der frühere deutsche Botschafter in Washington und Staatssekretär a.D. Bernd von Staden, der Münchener Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Karsten D. Voigt, ehemals außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, und die ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hans-Ulrich Klose, Harald Leibrecht sowie der ehemalige außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Philipp Mißfelder dieses Amt aus.

Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit ist im Auswärtigen Amt wie folgt erreichbar:

Tel.: 030-5000-2870,
Fax: 030-5000-1197,
E-Mail: ko-tra-vz@diplo.de

Postadresse: Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, Auswärtiges Amt, 11013 Berlin


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